ON
← Zurück zum Feed
Das Wachstum des Schienbeins eines Iguanodon könnte der erste Beweis für ein infiziertes Hautgeschwür bei einem Dinosaurier sein
United Kingdom🔬 Wissenschaftvor 6 Std.

Das Wachstum des Schienbeins eines Iguanodon könnte der erste Beweis für ein infiziertes Hautgeschwür bei einem Dinosaurier sein

Forscher in Spanien haben auf der Grundlage eines versteinerten Schienbeins eines Iguanodon bernissartensis aus der frühen Kreidezeit den möglicherweise ersten Beweis für ein infiziertes Hautgeschwür bei einem Dinosaurier identifiziert. Das in Ostspanien entdeckte Fossil zeigt ein 17,4 Zentimeter langes Knochenüberwuchs entlang des mittleren Abschnitts des Schienbeins, der etwa 17% seiner Länge umfasst. Mit Hilfe von 3D-Scans stellten die Wissenschaftler fest, dass die Läsion nicht in den Knochenkern eindrang, was darauf hindeutet, dass das Problem im oberen Weichgewebe entstand.

Researchers examining a fossilized shinbone of Iguanodon bernissartensis have identified what may be the first documented case of an infected skin ulcer in a dinosaur. The discovery, detailed in a study published in Royal Society Open Science, suggests that the ancient herbivore suffered from a condition akin to modern-day bacterial infections affecting the skin and underlying bone. The analysis focused on a 17.4-centimeter (6.9-inch) overgrowth along the middle portion of the tibia, covering approximately 17% of the bone’s length. This abnormal growth was observed in one of two fossilized remains of Iguanodon recovered from the Mas de la Parreta quarry in Morella, eastern Spain. The specimen, designated CMP-11/8, was examined using high-resolution 3D scanning techniques typically used in medical imaging. These scans allowed the research team to analyze the internal structure of the bone and rule out other potential causes such as fractures, tumors, or degenerative diseases. The findings indicate that the overgrowth likely resulted from an infected skin ulcer that had progressed close enough to the bone to stimulate reactive bone growth. The lesion did not penetrate the central cavity of the bone, suggesting that the damage originated in the surrounding soft tissues rather than within the bone itself. This pattern aligns with how modern humans respond to chronic wounds, when an open sore develops near the bone, it can lead to inflammation and the formation of dense, irregular bone tissue. The study authors propose that the condition would have been painful, particularly during movement. As noted in the paper, "The progression of ulceration toward the periosteum of the bone may have caused persistent pain, which was aggravated by normal walking and muscle pressure." This implies that the affected individual likely experienced discomfort that could have impacted its mobility or overall health. While bone abnormalities have been previously documented in dinosaur fossils, this instance appears to represent a novel form of pathological response linked to a bacterial infection. Researchers emphasize that this is the first recorded case of a polymicrobial ulcer in dinosaur remains, offering new insights into the types of diseases that may have afflicted prehistoric creatures. The discovery adds to the growing body of evidence that ancient organisms were susceptible to conditions similar to those seen in modern animals. By studying such anomalies in fossilized remains, paleontologists can better understand the biological challenges faced by extinct species and potentially draw parallels with contemporary medical conditions. The research was conducted by a team led by Javier Salas-Herrera, with contributions from experts in anatomy, pathology, and paleontology. Their work underscores the importance of interdisciplinary approaches in uncovering the complexities of life in the distant past. The study highlights how technological advancements in imaging and data analysis continue to refine our understanding of evolutionary history.

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

1 Berichte

Phys.org logoPhys.orgUnabhängigMittevor 6 Std.
Das Wachstum des Schienbeins eines Iguanodon könnte der erste Beweis für ein infiziertes Hautgeschwür bei einem Dinosaurier sein

Forscher in Spanien haben auf der Grundlage eines versteinerten Schienbeins eines Iguanodon bernissartensis aus der frühen Kreidezeit den möglicherweise ersten Beweis für ein infiziertes Hautgeschwür bei einem Dinosaurier identifiziert. Das in Ostspanien entdeckte Fossil zeigt ein 17,4 Zentimeter langes Knochenüberwuchs entlang des mittleren Abschnitts des Schienbeins, der etwa 17% seiner Länge umfasst. Mit Hilfe von 3D-Scans stellten die Wissenschaftler fest, dass die Läsion nicht in den Knochenkern eindrang, was darauf hindeutet, dass das Problem im oberen Weichgewebe entstand.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt eine wissenschaftliche Entdeckung im Zusammenhang mit der Paläontologie und bezieht keine politischen Persönlichkeiten, Richtlinien oder umstrittenen Themen mit ein. Der Inhalt ist rein sachlich und konzentriert sich auf die Analyse eines versteinerten Dinosaurierknochens, was ihn unpolitisch macht.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und alle weiteren Unterstützer-Funktionen frei.

Unterstützer werden

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen