Forscher haben dendritische Zellen, eine Art von weißen Blutkörperchen, als die wichtigsten Immunzellen identifiziert, die für den Aufbau von "Anti-Krebs-Außenposten" innerhalb von Tumoren verantwortlich sind. Diese Strukturen, die als tertiäre Lymphoidstrukturen (TLS) bekannt sind, fungieren als lokale Kommandozentren, um Immunangriffe direkt innerhalb des Tumors zu koordinieren. Die Studie, die von Forschern der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde, legt nahe, dass die Immuntherapie gegen Krebs durch die gezielte Behandlung dieser dendritischen Zellen verbessert werden könnte. Aktuelle Immuntherapien konzentrieren sich in erster Linie auf die Aktivierung von T-Zellen, aber diese Forschung hebt das Potenzial von Therapien hervor, die entweder vorhandene dendritische Zellen im Tumorgewebe aktivieren oder mehr von ihnen rekrutieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit der Krebsimmunologie und nimmt zu keinem politischen Thema Stellung. Er stellt Ergebnisse akademischer Forschung vor und zitiert Wissenschaftler ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.






