Der Vertrag, der am Mittwoch unterzeichnet und am Donnerstag offiziell veröffentlicht wurde, erlaubt der Agentur, die spezialisierte Ausrüstung zu erwerben, die zur Deeskalation von Konfrontationen während der Verhaftungen beiträgt. Jedes Paar Handschuhe kostet 2.495 US-Dollar, und die sechsmonatige Vereinbarung beinhaltet auch unterstützende Ausrüstung und Dienstleistungen. E. (Generated Low Output Voltage Emitter), sollen kontrollierte elektrische Impulse durch Hautkontakt liefern, um die Muskelbewegung vorübergehend zu stören. Beamte aktivieren das Gerät, indem sie einen Schalter am Handgelenk umdrehen und bis zu 380 Volt Strom liefern.
Laut dem Unternehmen fungiert das Gerät als "unsichtbarer Partner" für die Strafverfolgung und erscheint wie ein normaler Patrouillenhandschuh, bis er aktiviert wird. Es wird als ein nicht-tödliches Werkzeug vermarktet, um Beamten zu helfen, Personen zu verwalten, die sich aktiv oder passiv der Verhaftung widersetzen, wodurch die Notwendigkeit aggressiverer Maßnahmen reduziert wird. Das Department of Homeland Security erklärte, dass die Handschuhe bei der Erfüllung der Mission von ICE helfen werden, indem sie die Deeskalationsbemühungen unterstützen, die Abhängigkeit von höheren Kräften minimieren und die Sicherheit für Beamte und die Öffentlichkeit verbessern.
Der Vertrag betont, dass die Handschuhe aufgrund der einzigartigen Fähigkeiten, die sie bieten, notwendig sind, da kein anderes Unternehmen eine ähnliche Technologie anbietet. Die Agentur behauptet, dass die Geräte es den Offizieren ermöglichen werden, Bedrohungen zu unterdrücken, ohne auf Schusswaffen zurückzugreifen, wodurch die allgemeine Sicherheit auf dem Feld verbessert wird.
Trotz dieser Zusicherungen äußerte eine Gruppe von 16 Senatoren, darunter die Demokratin Catherine Cortez Masto aus Nevada, vor kurzem Bedenken bezüglich der Beschaffung. In einem kurz nach der Bekanntgabe des Vertrags veröffentlichten Brief stellten die Gesetzgeber die Notwendigkeit der Werkzeuge in Frage und äußerten Skepsis gegenüber der Fähigkeit von ICE, sie sicher einzusetzen. Sie zitierten zahlreiche Vorfälle übermäßiger Gewalt im ganzen Land, einschließlich in Städten wie Los Angeles, Chicago, Minneapolis, Houston und Maine, als Beweis für systemische Probleme innerhalb der Agentur. Die Senatoren argumentierten, dass die Einführung eines so mächtigen Werkzeugs ohne angemessene Aufsicht oder Ausbildung zu weiteren Schäden führen könnte.
In ihrem Schreiben betonten sie die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht und schlugen vor, dass die Agentur ihre Entscheidung über den Kauf noch einmal überdenken sollte. Die Gesetzgeber forderten eine gründliche Überprüfung des Programms und drängten ICE, Alternativen zu erforschen, die das Vertrauen der Gemeinschaft und die öffentliche Sicherheit priorisieren.
Die Situation unterstreicht breitere Debatten über das Gleichgewicht zwischen Sicherheit und bürgerlichen Freiheiten, insbesondere im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Einwanderungsvorschriften.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden