Ein ICE-Offizier, Christian Castro, hat sich für nicht schuldig befunden zu sechs Bundesvorwürfen wegen falscher Aussagen in Bezug auf eine Schießerei im Januar in Minneapolis, an der ein venezolanischer Migrant beteiligt war. Der Vorfall ereignete sich während der Operation Metro Surge, einer Einwanderungsunterdrückung in der Trump-Ära. Die Staatsanwälte behaupten, Castro habe ein Selbstverteidigungsszenario erfunden, in dem er angibt, dass er vor dem Schießen mit einem Besen und einer Schaufel angegriffen wurde, aber Überwachungsmaterial widerspricht diesem. Ein Bundesrichter blockierte den Versuch von Minnesota, Castro aus Texas auszuliefern, wo er seit fast drei Monaten aufgrund der Weigerung des Gouverneurs von Texas Greg Abbott festgehalten wurde, einen Auslieferungsbefehl zu unterzeichnen. Castro wurde kürzlich in Minnesota unter Bedingungen wie einem Knöchelmonitor und Reisebeschränkungen freigelassen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Gerichtsverfahren und die Erklärungen des Angeklagten und der Staatsanwälte, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





