"Die Kommentare kommen inmitten der wachsenden öffentlichen Besorgnis über die illegale Abfallentsorgung im Gebiet von Lici, die bei den Bewohnern Ängste vor potenziellen Gesundheitsrisiken ausgelöst hat. Die Situation eskalierte, nachdem Berichte über die illegale Abfallentsorgung in der Region aufgetaucht waren, was die Aufmerksamkeit sowohl der lokalen Behörden als auch der Umweltaktivisten auf sich zog.
Mirjana Vrkljan Radošević, eine Gynäkologin aus Gospić und ehemaliges Mitglied des Stadtrats, äußerte ihre Bedenken während eines Interviews mit Dnevnik Nove TV. Sie stellte fest, dass Patienten täglich in ihr Büro kamen, um Informationen und Beruhigung zu erhalten. Dr. Radošević erklärte, dass sie vor einigen Monaten, speziell im März 2025, Proben des Abfallmaterials zur Analyse nach Deutschland geschickt hatte.
Sie betonte, dass, obwohl es keine wissenschaftlichen statistischen Daten gibt, die den illegalen Abfall mit Gesundheitsproblemen der lokalen Bevölkerung in Verbindung bringen, medizinische Fachleute vor Ort eine Zunahme schwerer Krankheiten bei jüngeren Personen beobachtet haben. Dies hat zu einem erhöhten Verdacht geführt, obwohl eine direkte Kausalität nicht festgestellt werden kann. Dr. Radošević erwähnte auch, dass sie persönlich kein Leitungswasser trinkt und zu Hause ein Filtersystem verwendet, was den Vertrauensverlust der Gemeinschaft in staatliche Institutionen unterstreicht.
Die Präsidentin des parlamentarischen Ausschusses für Umweltschutz, Dušica Radojčić, erklärte, dass bürokratische Verfahren die schwere Kontamination von Boden, Grundwasser und Luft in Lici nicht stoppen werden. Sie forderte dringende Antworten von Gesundheits- und Umweltschutzministern und betonte die Notwendigkeit von Transparenz und schnellen Maßnahmen. Radojčić wies darauf hin, dass die derzeitige Regierung unter Premier Plenković die politische Verantwortung für das dysfunktionale Aufsichtssystem trägt.
Sie argumentieren, dass die Verzögerung bei der Bewältigung des illegalen Abfallproblems eine der kritischsten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit in Kroatien darstellt. Die Partei fordert, dass die Regierung klare Erklärungen gibt und sofortige Schritte unternimmt, um das Wohlergehen der Bürger zu schützen.
Sie betonten, dass weitere Untersuchungen zu Expositionswegen und individueller Empfindlichkeit notwendig sind, bevor endgültige Schlussfolgerungen gezogen werden können. Das HZJZ hob auch hervor, dass eine längere Exposition gegenüber bestimmten PFAS-Verbindungen zu Veränderungen des Cholesterinspiegels und des Leberenzyms, geschwächten Immunreaktionen und einem niedrigeren Geburtsgewicht führen kann. Kinder und schwangere Frauen sind besonders anfällig für diese Auswirkungen. Während einige Elemente wie Kupfer und Zink für die Körperfunktionen essentiell sind, kann eine übermäßige Exposition immer noch Schaden verursachen, insbesondere durch langfristigen und hohen Kontakt. Trotz dieser Erkenntnisse bleibt die Situation komplex und ungelöst.
Die örtlichen Bewohner fordern weiterhin Rechenschaftspflicht und schnellere Maßnahmen, während die politischen Führer zunehmend unter Druck stehen, die Krise wirksam anzugehen.
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