Einwohner einer Stammessiedlung in Kannur, Kerala, suspendierten ihren 17-tägigen Hungerstreik gegen einen Latrit-Steinbruch, nachdem der Bezirkskollektor ein vorübergehendes Stopp-Memo zur Einstellung des Steinbruchs herausgegeben hatte. Der Protest, der von lokalen Aktivisten angeführt wurde, beschuldigte eine private Einheit, Land für den Erwerb von Wohnungen im Rahmen eines Regierungsprogramms und die Erlangung von Bergbaugenehmigungen durch Betrug erworben zu haben. Sie warnten davor, dass der Steinbruch auf einem ökologisch sensiblen Hügel die Lebensgrundlagen und kulturelle Stätten von etwa 50 Stammesfamilien bedrohte. Die Steinbruchbetreiber hatten die Arbeiten nach einem günstigen Urteil des Obersten Gerichtshofs unter Polizeischutz wieder aufgenommen, was zum Hungerstreik führte. Nach Untersuchungen durch die Abteilung für Bergbau und Geologie befahl der Kollektor eine Einstellung wegen Bedenken, dass eine öffentliche Straße innerhalb von 50 Metern von der Stätte liegt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Darstellung sowohl der Behauptungen der Demonstranten als auch der von den Behörden ergriffenen rechtlichen Maßnahmen.





