Ungarns neuer Premierminister Peter Magyar gab bekannt, dass öffentlich-rechtliche Sender, die mit seiner Tisza-Partei verbunden sind, ihre Aktivitäten eingestellt haben, um das Vermächtnis des ehemaligen Führers Viktor Orban, der 16 Jahre lang als "illiberaler" Führer regierte, zu demontieren. Der Schritt folgt auf den Wahlsieg von Magyar im April, bei dem seine Partei eine Zweidrittelmehrheit im Parlament gewann. Staatliche Medien wie M1 TV und Kossuth Radio haben ihre Sendungen eingestellt, wobei M1 Nachrichten veröffentlicht hat, die vergangene Praktiken kritisieren und zukünftige Reformen versprechen. Orban kritisierte die Aktion als ein Beispiel für "Tisza-Tyrannei" und forderte die Unterstützer auf, sich an seine verbundenen Medien zu wenden. Die Regierung führt breitere Reformen durch, um sich von Orbans Einfluss zu distanzieren, einschließlich verfassungsmäßiger Änderungen und gezielt auf private Medien, die mit seinen Verbündeten in Verbindung stehen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden die Maßnahmen von Premierminister Peter Magyar als positiver Schritt zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit und Transparenz der Medien dargestellt und seine Regierung mit dem vorherigen Regime unter Viktor Orban verglichen.






