Ungarische öffentliche Medien, die mit dem ehemaligen Premierminister Viktor Orbán verbunden sind, haben laut Péter Magyar, dem neu gewählten Premierminister, der die Partei von Orbán im April zu einer erdrückenden Niederlage geführt hat, ihre Sendungen eingestellt. Magyar, der die Tisza-Partei vertritt, beschrieb den Schritt als das Ende der "Propagandaübertragungen" und kündigte Pläne zur Reform der öffentlichen Medien für Unabhängigkeit und Vertrauenswürdigkeit an. Der staatliche Sender M1 und der Radiosender Kossuth hörten auf zu senden, wobei M1 eine Nachricht anzeigte, die frühere Fehlinformationen anerkennt und zukünftige Reformen verspricht. Orbán kritisierte den Wechsel als Teil einer "Tisza-Tyrannei" und forderte die Unterstützer auf, sich an seinen verbundenen Hír TV-Kanal zu wenden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Aussetzung der mit Orbán verbundenen Medien als positiver Schritt in Richtung Transparenz und demokratische Werte dargestellt und das Ende der "Propaganda" und die Notwendigkeit "unabhängiger" Medien betont.





