Hunderte von Flügen wurden am Flughafen Fontanarossa in Catania in Sizilien nach einem großen Ausbruch des Ätna, einem der aktivsten Vulkane Europas, gestrichen. Der Ausbruch, der am 6. August begann und bis zum 14. August andauerte, erzeugte große Aschewolken, die den Flugverkehr störten und Sicherheitsbedenken für Piloten und Passagiere aufwarfen. Der Flughafen, der etwa 50 Meilen südlich des Vulkans liegt, sah seinen Betrieb während der Hochsaison der Sommerferien stark beeinträchtigt, was zu weit verbreiteten Flugannullierungen und Verspätungen führte. Der Ausbruch markierte einen bemerkenswerten Anstieg der Aktivität im Vergleich zu den Vormonaten.
Nach Angaben von Boris Behncke, einem Forscher des italienischen Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie, war die aktuelle Episode der anhaltenden Ascheemissionen vom Ätna-Gipfel ungewöhnlich. "Es gab in den letzten Jahrzehnten viele kürzere Unterbrechungen und stärkere Eruptionen, aber dieses Ereignis ist anders, weil die Ascheemission vom Ätna-Gipfel viel anhaltender war", erklärte Behncke.
Am Sonntag, den 17. August, wurde ein 30-jähriger Mann getötet, nachdem er in der Nähe des Gipfels des Vulkans von einem Blitz getroffen worden war. Lokale Medien, darunter auch La Sicilia, berichteten, dass der Mann sich in einem Sperrgebiet befand und versuchte, einen höheren Boden zu erreichen, als er plötzlich einem Gewitter ausgesetzt wurde. m. Ortszeit, und Feuerwehrleute verwendeten einen Hubschrauber, um den Wanderer zu lokalisieren und zu holen. m. Sein Zustand wurde durch einen Herzstillstand verschlimmert, so die Berichte von Catania Today.
Die Behörden bestätigten, dass die beiden Blitzeinschläge am Sonntag den zweiten Todesfall im Land darstellten. Inzwischen wurden vier spanische Touristen vom Berg Colmegnone in der Nähe des Comer Sees gerettet, nachdem sie während eines starken Gewitters gestrandet waren. Die Rettungsoperation, die von einem Helikopter der Feuerwehr durchgeführt wurde, sah sich aufgrund starken Windes und starken Regens mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Der Etna, der auf der Insel Sizilien liegt, ist seit langem für seine häufigen Eruptionen bekannt. Die jüngste Aktivität hat jedoch aufgrund ihrer Intensität und Dauer besondere Aufmerksamkeit erregt.
Der Vulkan, der sich auf fast 10.922 Fuß über dem Meeresspiegel befindet, war im August kontinuierlich aktiv, wobei Eruptionen in Höhen bis zu etwa 3.000 Metern registriert wurden. Die Kombination aus vulkanischer Aktivität und extremen Wetterbedingungen schuf sowohl für Bergsteiger als auch für Bewohner in den umliegenden Gebieten eine volatile Umgebung.
Im Zuge der Entwicklung der Lage werden weitere Informationen über die vulkanische Aktivität und die Auswirkungen auf die regionale Infrastruktur und den Tourismus erwartet.
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