Am 26. August 2026 traf eine katastrophale Überschwemmung die Grenzregion Nepal-Tibet, bei der mindestens 97 Menschen getötet und fast 900 Arbeiter vermisst wurden. Die Katastrophe entfaltete sich, als eine massive Mauer aus Schlamm und Felsen in den Trishuli-Fluss einstürzte und eine starke Wasserflut auslöste, die Dörfer und Infrastruktur entlang der Himalaya-Grenze verwüstete. Videos zeigten Rettungskräfte, die Überlebende aus Wasserkraft-Tunneln ziehen, während Hunderte vermisst blieben, unter Trümmern gefangen oder von der tobenden Strömung weggefegt wurden. Die Überschwemmung, die in der Nähe der Grenzstadt Trishuli Bazar im Distrikt Nuwakot in Nepal auftrat, wurde zunächst einem nahe gelegenen Erdbeben zugeschrieben.
Die Geologische Untersuchung stellte klar, dass das Beben tatsächlich durch den Zusammenbruch von Gletschergestein und Eis in das Tal verursacht wurde. Dieses Ereignis löste eine plötzliche und gewaltsame Freisetzung von Wasser aus, die mit solcher Kraft durch die Region fegte, dass ganze Häuser, Straßen und Wasserkraftprojekte zerstört wurden. In der Folgezeit wurden die Such- und Rettungsmaßnahmen unter schwierigen Bedingungen fortgesetzt, wobei die Behörden die Bergung von 157 Leichen berichteten. Die Zahl der vermissten Personen bleibt jedoch alarmierend hoch, wobei Schätzungen zufolge über 384 Personen, darunter Touristen, Soldaten und Polizisten, noch unbekannt sind.
Unter den Opfern waren Hunderte von ausländischen Besuchern, von denen viele auf einer Pilgerreise zur heiligen Kailash Manasarovar-Stätte in Tibet waren. Laut Beamten des Tourismusministeriums Nepals wurden etwa 400 Touristen vermisst, von denen etwa 340 ausländische Staatsangehörige waren. Davon kamen 133 aus Indien, 47 aus den Vereinigten Staaten, 34 aus Australien, 33 aus dem Vereinigten Königreich und 24 aus Kanada.
Überlebende erzählten von erschütternden Erlebnissen während der Katastrophe. Ein Mann, Keshav Prasad Baral, beschrieb, wie sein Haus von der Schlammlawine verschlungen wurde, als seine Frau weggefegt wurde. Er schaffte es, auf das Dach zu klettern, bevor er mehrere Stunden später von einem Hubschrauber gerettet wurde. Ein anderer Überlebender beschrieb, wie er sich an einen Mangobaum klammerte, als sein Arbeitsplatz unter dem Hochwasser verschwand. Diese Berichte belegen die persönlichen Verwüstungen, die durch das Ereignis verursacht wurden, da Familien Angehörige verloren und die Gemeinden einer weit verbreiteten Vertreibung ausgesetzt waren.
In der Zwischenzeit bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich weiterer Überschwemmungen, da Experten warnen, dass zusätzlicher Regen und Schneeschmelze zu weiteren Katastrophen in der Region führen könnten. Die Grenze zwischen Nepal und Tibet, die aufgrund ihres bergigen Geländes und ihrer klimatischen Verhältnisse bereits gefährdet ist, ist weiterhin gefährdet.
Der staatliche Sender Chinas berichtete, dass in der tibetischen Region Gyirong drei Menschen getötet und 265 weitere vermisst wurden, obwohl die genauen Zahlen noch überprüft werden. Südkorea stellte auch fest, dass acht seiner Staatsbürger unter den Vermissten waren, was der sich entwickelnden humanitären Notlage eine weitere Schicht internationaler Komplexität hinzufügt. Während die Suche weitergeht und die langfristigen Folgen der Katastrophe klarer werden, liegt der Fokus weiterhin auf der Gewährleistung der Sicherheit und der Genesung der Betroffenen.
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