Hunderte von Äthiopiern aus der Region Tigray sind in den benachbarten Sudan geflohen, da die Kämpfe zwischen den regionalen Streitkräften und der äthiopischen Bundesarmee wieder aufgenommen wurden. Die Zusammenstöße, die in Shererina in der Nähe der sudanesischen Grenze stattfanden, sind eine der schwersten Auseinandersetzungen seit dem Friedensabkommen der Afrikanischen Union im Jahr 2022 und beendeten den zweijährigen Bürgerkrieg. Die Tigray People's Liberation Front (TPLF), die jetzt wieder die Kontrolle über Tigray hat, beschuldigte die Bundesregierung der Verletzung des Friedensvertrags und des Beginns eines "offenen Krieges", der darauf abzielt, die Region zu unterjochen. Als Reaktion darauf beschuldigten die Bundesbehörden, vertreten durch Minister Abraham Belay, die TPLF der Anstiftung der Gewalt und warnten vor einer weiteren Eskalation.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die widersprüchlichen Behauptungen sowohl der TPLF als auch der Bundesregierung, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





