Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Birmingham zeigt auf, wie menschliche Aktivitäten die Biodiversitätsmuster auf Inseln weltweit erheblich verändert haben. Die Forschung zeigt, dass Inseln für etwa 75% des registrierten anthropogenen Aussterbens verantwortlich sind, wobei viele eine hohe Rate von eingeführten Arten aufweisen. Beispiele sind die Hawaii-Inseln, wo fast alle endemischen Vogelarten ausgestorben sind und durch nichtheimische Arten ersetzt wurden. Die Studie, die in Science Advances veröffentlicht wurde, argumentiert, dass die aktuellen Biodiversitätsmuster sowohl von natürlichen Prozessen als auch von langfristigen menschlichen Auswirkungen beeinflusst werden, was traditionelle ökologische Theorien kompliziert. Die Forscher stellen fest, dass der Einfluss des Menschen vor Tausenden von Jahren begann, was es schwierig macht, natürliche Trends von menschengesteuerten Veränderungen zu unterscheiden. Während einige Gruppen wie Vögel und Säugetiere einen gut dokumentierten Biodiversitätsverlust verzeichnet haben, bleiben andere Arten schlecht verstanden, was die Bemühungen zur Wiederherstellung der vormenschlichen Grundbedingungen einschränkt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Neigung und konzentriert sich auf empirische Daten und Expertenanalysen.




