Ein Artikel von IPS News berichtet über Untersuchungen, die darauf hindeuten, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel und nicht El Niño in erster Linie für die meisten Korallenbleiche-Ereignisse in den letzten vier Jahrzehnten verantwortlich ist. Der Artikel hebt den Fall der Insel Namotu in Fidschi hervor, wo Korallenriffe aufgrund der steigenden Meerestemperaturen starke Bleiche erlitten haben. Einheimische wie Chiku Chande beschreiben sichtbare Veränderungen im Riff, die sowohl die lokalen Lebensgrundlagen als auch die Biodiversität unterstützen. Die von Climate Central geleitete und in Oceanography veröffentlichte Studie stellt frühere Annahmen in Frage, dass El Niño der Hauptgrund für das Korallenbleichen war. Die Forscher verwendeten Temperaturdaten und Klimamodelle, um zu zeigen, dass ohne die vom Menschen verursachte Erwärmung keine großflächigen Bleiche-Ereignisse aufgetreten wären. Die Ergebnisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen anzugehen, um die Meeresökosysteme zu schützen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Korallenbleiche als direkte Folge des vom Menschen verursachten Klimawandels dargestellt, wobei die Rolle der Treibhausgasemissionen hervorgehoben wird und der wissenschaftliche Konsens berücksichtigt wird, der anthropogene Faktoren gegenüber natürlichen Phänomenen wie El Niño bevorzugt.






