Katalanische Forscher haben neue Beweise entdeckt, die darauf hindeuten, dass frühe menschliche Vorfahren, speziell Homo Antecessor, vor etwa 850.000 Jahren Kannibalismus praktizierten. Fossile Funde aus der Höhle Gran Dolina in Burgos, Spanien, enthalten Knochen und Zähne, die Schnittspuren von Steinwerkzeugen zeigen, was darauf hindeutet, dass Fleisch sowohl von Erwachsenen als auch von Kinderresten entfernt wurde. Diese Entdeckungen fügen sich zu früheren Erkenntnissen an der Stätte hinzu, einschließlich einer Entdeckung eines Halsknochens eines Kindes im Jahr 2025, die ähnliche Praktiken nahelegte. Die Forscher glauben, dass die Höhle bis zu 15 Individuen beherbergte, mehr als bisher angenommen, und dass Kannibalismus Teil ihrer Überlebensstrategien war. Die Studie hebt die laufenden Forschungen zu den sozialen Strukturen und Verhaltensweisen der frühen Hominiden hervor.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Während das Thema menschliches Verhalten und Evolution betrifft, gibt es keine klare politische Agenda oder Vorurteile, die in der Berichterstattung offensichtlich sind.




