Eine neue Studie britischer Wissenschaftler legt nahe, dass die Atlantische Meridionale Umwälzungszirkulation (AMOC), ein wichtiges Meeresstromsystem, möglicherweise zusammenbrechen könnte, was zu erheblichen Auswirkungen auf das Klima führen würde. Die in der Zeitschrift New Scientist veröffentlichte Forschung deutet darauf hin, dass, wenn die Schmelze der grönländischen Eisschilde zunimmt und die Treibhausgasemissionen mit ihrer derzeitigen Geschwindigkeit fortgesetzt werden, die Wahrscheinlichkeit von 10% besteht, dass die AMOC bis 2100 nicht mehr erkennbar ist. Der isländische Meteorologe Halldór Björnsson stellt fest, dass diese Wahrscheinlichkeiten zwar auf modellierten Szenarien basieren, aber aufgrund komplexer Variablen unsicher bleiben. Er betont, dass mit zunehmender Kohlendioxidemission in die Atmosphäre die Wahrscheinlichkeit des Zusammenbruchs der AMOC weiter steigt, was zu einer Abkühlung in Nordeuropa und weiteren wirtschaftlichen und ökologischen Folgen führen könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Während die Auswirkungen des Zusammenbruchs von AMOC diskutiert werden, bleibt der Fokus auf empirischen Daten und Expertenkommentaren und nicht auf parteiische Befürwortung.





