Ein Team argentinischer Wissenschaftler hat in der Region Patagonien außergewöhnlich gut erhaltene versteinerte Blätter und eine Frucht der Gattung Eucryphia entdeckt, die ungefähr 20 Millionen Jahre alt sind. Der Fund, der in der Formación Ñirihuau in der Kohlemine Pico Quemado liegt, deutet darauf hin, dass im Norden Patagoniens einst üppige, feuchte gemäßigte Wälder mit deutlich höheren Niederschlägen als heute herrschten. Die Forschung, die von Experten des Instituts für Biodiversität und Umweltforschung (Inibioma) und der Paläobotanischen Abteilung des Argentinischen Museums für Naturwissenschaften durchgeführt wurde, wurde im International Journal of Sciences veröffentlicht. Die Fossilien deuten darauf hin, dass die Anden zu dieser Zeit kürzer waren, so dass feuchte Pazifikwinde das Gebiet erreichen und ein Klima schaffen, das für eine dichte Vegetation förderlich ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen. Er konzentriert sich auf geologische und paläontologische Entdeckungen und verwendet eine objektive Sprache, um den Forschungsprozess, die Ergebnisse und die Auswirkungen zu beschreiben. Es gibt keinen Hinweis auf politische Voreingenommenheit oder Befürwortung einer bestimmten Agenda.




