In Nova Scotia gibt es einen Anstieg von Zecken-bedingten Krankheiten über die Lyme-Borreliose hinaus, mit einem bemerkenswerten Anstieg von Anaplasmose-Fällen. Am 26. Juli 2025 meldete die Provinz in diesem Jahr 400 Anaplasmose-Fälle, die die insgesamt 681 Fälle im Jahr 2025 und 466 im Jahr 2024 übertrafen. Die Lyme-Borreliose-Fälle stiegen ebenfalls auf 2.788 im Jahr 2025 gegenüber 2.351 im Jahr 2024 und 2.057 im Jahr 2023. Experten führen diesen Trend auf wärmere Winter, eine wachsende Hirschpopulation und sich verändernde Landschaften zurück, die das Überleben von Zecken unterstützen. Das Gesundheitsministerium von Nova Scotia stellt fest, dass Klimawandel und längere warme Jahreszeiten es Zecken ermöglichen, das ganze Jahr über aktiv zu bleiben und die Exposition von Menschen zu erhöhen. Forscher verfolgen auch aufkommende Bedenken wie das Alpha-Gal-Syndrom, das nach bestimmten Roten Zeckenbissen Allergien gegen Fleisch verursacht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die zunehmenden durch Zecken übertragenen Krankheiten, ohne dabei eine politische Haltung einzunehmen.





