Homeplus, die zweitgrößte Hypermarktkette Südkoreas, hat alle 67 verbleibenden Geschäfte geschlossen, nachdem sie zuvor 37 Standorte im Rahmen ihrer Umstrukturierungsbemühungen eingestellt hatte. Das Unternehmen erhielt ein Notfalldarlehen in Höhe von 200 Milliarden Won (135 Millionen US-Dollar), um eine Liquidation zu vermeiden, steht aber weiterhin unter Kontrolle wegen unbezahlter Löhne und Lieferantenschulden. Analysten schreiben die Krise der Verschiebung des Verbraucherverhaltens hin zum Online-Shopping und dem Trend kleinerer Haushalte zu. Statistiken zeigen, dass fast 80% der Südkoreaner jetzt online einkaufen, wobei der E-Commerce über 60% des Umsatzes für große Einzelhändler ausmacht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über die finanziellen Herausforderungen von Homeplus, ohne offen eine politische Einheit zu kritisieren oder zu loben.




