Kreative Wirtschaft bietet Arbeitsplätze für 82 Prozent der Arbeitslosen der Generation Z
Das indonesische Ministerium für Kreative Wirtschaft betont das Potenzial des Kreativwirtschaftssektors, die hohe Arbeitslosigkeit bei Gen Z und Millennials zu bekämpfen. Laut Minister Teuku Riefky Harsya gehören etwa 82% der 7,5 Millionen arbeitslosen Menschen in Indonesien zu diesen Generationen. Die Kreativwirtschaft beschäftigt 63% ihrer 27,4 Millionen Arbeitskräfte aus Gen Z und Millennials und bietet flexible Arbeitsvereinbarungen an, die auf ihre Präferenzen ausgerichtet sind. Der Sektor nimmt jährlich 1,15 Millionen neue Arbeitnehmer auf und trägt derzeit 7,38% zum BIP Indonesiens bei, mit dem Ziel, dies bis 2029 auf 8% zu erhöhen. Die Regierung hat einen Masterplan für 2026-2029 vorgestellt, der sich auf 21 Teilbereiche wie Mode, Spiele, KI und digitale Inhalte konzentriert.
Die Regierung Indonesiens verstärkt ihre Bemühungen, die Kreativwirtschaft als Lösung für die Jugendarbeitslosigkeit auszubauen. Beamte betonen, dass der Sektor potenziell Arbeitsplätze für fast 82% der arbeitslosen Jugendlichen des Landes schaffen kann. Der Minister für Kreativwirtschaft, Teuku Riefky Harsya, erklärte, dass der Sektor eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der offenen Arbeitslosigkeit spielen könnte, insbesondere bei der Generation Z und den Millennials, die die Mehrheit der arbeitslosen Arbeitskräfte ausmachen.
Die Kreativwirtschaft in Indonesien ist eine der wichtigsten Wirtschaftszweige in Indonesien, mit einer Bevölkerung von rund 4 Millionen Menschen, die aufgrund ihrer Übereinstimmung mit dem Lebensstil und den Karriereaspirationen junger Menschen in der Lage ist, mehr Arbeitnehmer aufzunehmen. Dies beinhaltet die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsvereinbarungen, Arbeitszufriedenheit durch persönliches Interesse und finanzielle Stabilität.
Diese Bereiche gelten als strategisch für die Förderung des Wirtschaftswachstums und die Schaffung von Beschäftigungsmöglichkeiten. Zusätzlich zu den traditionellen Kreativindustrien fördert die Regierung auch die Entwicklung digitaler Sektoren wie künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Web3, Cybersicherheit, Erstellung digitaler Inhalte und Livestreaming-Handel. Diese aufstrebenden Bereiche werden als essentiell für zukünftige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und Innovation angesehen und spiegeln eine breitere Strategie zur Integration des technologischen Fortschritts mit kultureller Kreativität wider.
Die jungen Menschen werden nicht nur als Begünstigte dieser Politik gesehen, sondern als aktive Teilnehmer an der Gestaltung der Zukunft des Sektors. Sie werden ermutigt, neue Unternehmen und kreative Arbeiten zu entwickeln und ihre Rolle als Treiber von Veränderung und Innovation innerhalb der Branche zu stärken. Dieser Ansatz kommt inmitten steigender Bedenken hinsichtlich der Jugendarbeitslosigkeit und der Notwendigkeit nachhaltiger Wirtschaftsstrategien, die den sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden.
Im Zuge der Entwicklung des Masterplans wird der Erfolg dieser Strategie davon abhängen, wie effektiv die Regierung die staatliche Intervention mit dem dynamischen Charakter des kreativen Sektors in Einklang bringen kann.
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