Der Rentner Philip Kong aus Hongkong stand aufgrund der hohen Gesundheitskosten vor erheblichen finanziellen Belastungen, als er entdeckte, dass die Behandlung seiner Prostata-Krankheit im benachbarten Shenzhen seine medizinischen Kosten um bis zu 90% senken konnte. Bei Kong wurde zunächst eine Gebühr von 210.000 HK$ für eine Operation im Sanatorium und Krankenhaus Hongkong diagnostiziert. Ein Familienfreund, ein Urologe, empfahl das Krankenhaus der Universität Hongkong-Shenzhen, wo ähnliche Verfahren für etwa 300 HK$ für Voruntersuchungen und 20.000 HK$ für stationäre Behandlung zur Verfügung standen. Trotz des erheblichen Kostenunterschieds wählte Kong ein teureres "Deluxe"-Paket von 60.000 HK$, das private Unterkünfte und Behandlung durch drei Spezialisten der "Professorstufe" beinhaltete. Obwohl er im Freiwilligen Krankenversicherungssystem eingeschrieben war, äußerte Kong Bedenken über die Erschwinglichkeit der Gesundheitsversorgung in Hongkong.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Darstellung der Unterschiede in den Kosten für die Gesundheitsversorgung zwischen Hongkong und Shenzhen dar, ohne offen die Politik einer der beiden Regionen zu kritisieren oder zu loben.





