Neuseeländer entscheiden sich zunehmend für eine Krankenversicherung, obwohl der Wert der von den Versicherern gezahlten Ansprüche in den letzten Jahren gestiegen ist. Ein neuer Bericht, der vom Financial Services Council in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass fast jeder zehnte Versicherungsnehmer, 9 Prozent, im vergangenen Jahr seine Versicherung abgesagt hat, was einen Anstieg von 7 Prozent im Jahr 2022 darstellt. Dieser Trend tritt auf, während die durchschnittliche Auszahlung pro versicherter Person stark zugenommen hat, die von 1097 US-Dollar im Jahr 2021 auf 1921 US-Dollar im Jahr 2025 gestiegen ist. Die Daten unterstreichen eine wachsende Diskrepanz zwischen den steigenden Kosten der Krankenversicherung und ihrer wahrgenommenen Notwendigkeit bei den Haushalten.
In den letzten fünf Jahren sind die Prämien um fast 75 Prozent gestiegen, was einige Verbraucher dazu veranlasst hat, ihre Versicherungsschutzbestimmungen zu überdenken.
Der Bericht unterstreicht die Komplexität des Problems und stellt fest, dass mit steigenden Behandlungskosten und zunehmendem Einsatz von Krankenversicherungen immer mehr Haushalte sich die Prämienerhöhungen nicht leisten können. Hope wies darauf hin, dass dieser Rückzug der Deckung den rechtzeitigen Zugang zur Pflege behindern könnte, insbesondere angesichts der Rolle, die die Versicherung bei der Ermöglichung frühzeitiger Intervention spielt. Für diejenigen, die ihre Policen vollständig fallen lassen, kann die Wiederherstellung der Deckung später die Navigation durch den Underwriting-Prozess beinhalten, was möglicherweise die Deckung für bereits bestehende Bedingungen ausschließt.
Ungefähr 35 Prozent der erwachsenen Neuseeländer haben eine private Krankenversicherung, wobei fast die Hälfte dieser Personen durch Arbeitgeber- oder Gruppenversicherungen abgedeckt ist. Hope schlug vor, dass die Regierung den Druck auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber lindern könnte, indem sie die für solche Pläne angewandte Nebenleistungsteuer beseitigt. Derzeit stehen Arbeitgeber einer Steuerbelastung von 50 bis 70 Prozent auf Prämien für von Arbeitnehmern finanzierte Versicherungen gegenüber, was es für Unternehmen kostspielig macht, kostengünstige oder kostenlose Versicherungen anzubieten.
Die Ergebnisse spiegeln eine breitere Debatte um die Erschwinglichkeit und Zugänglichkeit der Krankenversicherung in Neuseeland wider. Während der Financial Services Council die Stärkung des bestehenden Rahmens für den Aufbau eines widerstandsfähigeren Gesundheitssystems befürwortet, argumentieren Kritiker, dass die steigenden Kosten die Teilnahme abschrecken. Der Bericht des Rates hebt die potenziellen Vorteile der effektiveren Integration der privaten Versicherung in die nationale Gesundheitsstrategie hervor und stellt sicher, dass die Deckung für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und erschwinglich bleibt.
Da die Regierung Optionen zur Bewältigung der Herausforderungen für den Krankenversicherungssektor abwägt, betonen die Interessengruppen weiterhin die Bedeutung des Ausgleichs zwischen Kostensperrung und gleichberechtigtem Zugang. Der Anstoß für politische Änderungen, einschließlich Steuerreformen, zielt darauf ab, Hindernisse für Einzelpersonen und Arbeitgeber zu verringern, die die Deckung aufrechterhalten oder erweitern möchten. Da die Krankenversicherung eine zunehmend wichtige Rolle bei der Verwaltung der persönlichen und öffentlichen Gesundheitsausgaben spielt, werden in den kommenden Monaten wahrscheinlich weitere Diskussionen darüber stattfinden, wie die regulatorischen Rahmenbedingungen am besten an die sich entwickelnden Verbraucherbedürfnisse anpassen können.
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