Eine neue Fernsehserie mit dem Titel Falling, geschrieben vom britischen Drehbuchautor Jack Thorne, hat nach ihrer jüngsten Premiere gemischte Kritiken erhalten. Die Show konzentriert sich auf eine verbotene Romanze zwischen einer Nonne und einem Priester, eine Handlung, die sowohl Neugier als auch Kritik bei Zuschauern und Kritikern geweckt hat. Die Serie, die am 13. August 2026 uraufgeführt wurde, zeigt Keeley Hawes als Schwester Anna, eine Nonne in einem katholischen Klosterorden im ländlichen England, und Paapa Essiedu als Vater Hicks, ein radikaler Priester, der einer grünen Pfarrei in Bristol dient.
Die Serie wurde von Peter Hoar inszeniert und verspricht eine Mischung aus spirituellen Konflikten und persönlicher Transformation. Die Geschichte beginnt mit Schwester Anna, die fast drei Jahrzehnte in ihrem Kloster verbracht hat und sich darauf vorbereitet, die Führung von Abtess Francesca (Niamh Cusack) zu übernehmen.
Während seines Aufenthalts trifft er Schwester Anna, und die beiden teilen Momente subtiler Flirts. Eine entscheidende Szene tritt auf, als Anna sich beim Kochen von Eiern verbrennt, was Hicks veranlasst, ihr zu Hilfe zu eilen.
In den folgenden Folgen verlässt Anna das Kloster, um eine Beziehung mit Hicks aufzubauen, was eine deutliche Abkehr von ihrem monastischen Leben bedeutet. Die Pacing der Serie wurde jedoch als zu langsam kritisiert, da Hicks durch Annas plötzlichen Verhaltensänderung scheinbar verwirrt war.
Die Zuschauer warteten auf sinnvolle Entwicklungen in ihrer Beziehung, insbesondere angesichts des Titels der Show, der eine tiefere Erforschung des emotionalen und spirituellen Wachstums vorschlägt. Stattdessen verlagert sich der Fokus auf breitere Themen, darunter Hicks' Interaktionen mit seinen Gemeindemitgliedern, Teenagern, die schwierigen Umständen ausgesetzt sind, missbräuchlichen Vätern und Personen, die nach letzten Riten suchen, und Annas Kampf, sich nach Jahrzehnten der Isolation an das moderne Leben anzupassen. Annas Reise zurück in die Gesellschaft wird durch ihre Unbekanntheit mit der zeitgenössischen Kultur dargestellt, insbesondere durch ihre mangelnde Exposition gegenüber Spiegeln, trotz der Aufrechterhaltung einer akribischen Hautpflege.
Diese Szenen, die zwar potenziell reich an Charaktertiefe sind, werden von dem allgemeinen Ton der Ernsthaftigkeit der Show überschattet, der einigen Originalität fehlt. Kritiker wiesen darauf hin, dass selbst die zentralen Konflikte, Hicks' verborgene Vergangenheit und Annas begrenztes Verständnis der Außenwelt in einer Weise präsentiert werden, die nicht tief mit dem Publikum in Verbindung tritt. Trotz der Mängel im romantischen Bogen untersucht die Serie breitere soziale Probleme, einschließlich Armut, Sucht und religiöser Reform. Diese Elemente sind jedoch oft sekundär gegenüber der Haupthandlung, die als unzureichend überzeugend angesehen wurde.
Als die ersten vier Episoden zur Vorschau zur Verfügung standen, äußerten sich viele Zuschauer enttäuscht und schlugen vor, dass sie eine dynamischere und glaubwürdigere Liebesgeschichte oder alternativ eine vollständige Umschreibung des Drehbuchs bevorzugen könnten. Das Potenzial der Show bleibt ungewiss, wobei ihre Zukunft davon abhängt, wie effektiv sie diese Kritik in den kommenden Episoden anspricht.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden