Ein griechischer und ein dänischer Staatsbürger sind bei einer Kollision zwischen zwei über Griechenland operierenden Feuerwehrhubschraubern in der Luft ums Leben gekommen, so die Berichte der lokalen Behörden. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag in der Nähe des Dorfes Psatha, westlich von Athen, während der Bemühungen, einen von Wind getriebenen Waldbrand zu bekämpfen. Die beiden Hubschrauber, beide von der australischen Fluggesellschaft McDermott Aviation gemietet, kollidierten, was zum Tod von zwei Besatzungsmitgliedern führte. Die anderen beiden Personen an Bord des zweiten Hubschraubers wurden lebend gefunden und erhalten medizinische Hilfe. McDermott Aviation, mit Sitz in Australien, bestätigte das tragische Ergebnis und drückte seinen tiefen Kummer über den Vorfall aus.
Der Gründer und Präsident des Unternehmens, John McDermott, erklärte, dass die beiden Besatzungsmitglieder an Bord eines der Hubschrauber ihr Leben verloren hatten, während die beiden vom zweiten Hubschrauber medizinisch versorgt werden. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, mit den Ermittlern, die die Ursache des Absturzes untersuchen, uneingeschränkt zu kooperieren. McDermott Aviation ist seit mehreren Jahren in Griechenland tätig und ist auch in anderen Teilen der Welt aktiv, darunter Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Indonesien und den Vereinigten Staaten, wo Waldbrände derzeit mehrere westliche Staaten betreffen. Die Kollision unterstreicht die Gefahren, denen die Feuerwehrbesatzungen aus der Luft ausgesetzt sind, insbesondere unter Bedingungen, die von extremer Hitze und starken Winden gekennzeichnet sind.
In der Region arbeiteten die Rettungskräfte, darunter Feuerwehrleute und Rettungsteams, unermüdlich daran, die Flammen einzudämmen und den Bewohnern in den betroffenen Gebieten zu helfen. Evakuierungsbefehle wurden für mehrere Bergregionen, darunter Kandili, Agia Skepi und Toutouli, wegen der schnellen Ausbreitung der Flammen ausgegeben. Die Besatzungen waren besonders besorgt über die Küstengemeinde Porto Germeno am Golf von Korinth, wo Rauch und Feuer erhebliche Bedrohungen darstellten. Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis drückte seine Trauer über den Vorfall aus und nannte den Verlust von Leben "Trauer" und reichte den Familien der Verstorbenen sein Beileid aus.
Mit diesem Vorfall wurde die Feuerwehr in Griechenland in der Lage, den Brand zu bekämpfen. Fast 500 Feuerwehrleute und 23 Flugzeuge wurden eingesetzt, um die Brände zu bekämpfen, die durch Rekordtemperaturen und Sturmwinde angeheizt wurden. Diese Bedingungen haben es für die Feuerwehrbesatzungen extrem schwierig gemacht, da einige Flugzeuge nicht in der Lage sind, Gewässer zu erreichen, um Wasser für die Unterdrückung zu sammeln.
Die Behörden haben gewarnt, dass sich die Situation verschlimmern könnte, da die Bedingungen in vielen Teilen des Landes so trocken sind. Zusätzlich zur aktuellen Krise hat Griechenland in den letzten Wochen mehrere andere Todesfälle im Zusammenhang mit Waldbränden erlebt.
Die Erfahrung Griechenlands spiegelt ähnliche Krisen anderswo in Europa wider, wo Waldbrände Hunderttausende von Menschen vertrieben und Notfallressourcen belastet haben. Frankreich zum Beispiel hat die größte zivile Evakuierung in Friedenszeiten in der Geschichte erlebt, mit über 224.000 Menschen, die gezwungen waren, ihre Häuser aufgrund von Waldbränden zu verlassen. Spanien hat auch erhebliche Schäden erlitten, wobei Brände eine große Anzahl von Bewohnern aus ihren Häusern vertrieben haben. Wissenschaftler schreiben diese extremen Brandbedingungen dem vom Menschen verursachten Klimawandel zu, was die Wahrscheinlichkeit für solche Ereignisse erhöht hat.
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