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"Ich schäme mich fast, ein Mann zu sein".
World🎭 Kulturvor 11 Tagen

"Ich schäme mich fast, ein Mann zu sein".

Terry Deary, der Autor der beliebten 'Horrible Histories'-Serie, diskutiert seine neuen Kriminalromane und kritisiert die Vorstellung, dass Fußball einzigartig britisch ist. Er argumentiert, dass Sport der Welt gehört und kritisiert die Vorstellung, dass Großbritannien den Fußball erfunden und besitzt. Deary, bekannt für seine kritische Sicht auf das britische Imperium, hat sich auf das Schreiben von Erwachsenen-Kriminalfiktion konzentriert und Themen des Großbritanniens der 1970er Jahre durch Mordmysterien erforscht.

Terry Deary, der als Schöpfer der international gefeierten Serie "Horrible Histories" bekannt ist, hat offen über seine sich entwickelnden Perspektiven auf Identität, Geschlecht und historische Erzählungen gesprochen.

Während sich Deary's frühere Werke auf dunkle Kapitel der Geschichte konzentrierten - oftmals mit Kritik am Britischen Empire - wendet er seine Aufmerksamkeit nun durch die Linse der Kriminalfiktion auf die grausamen Realitäten zeitgenössischer sozialer Probleme.

Bei der Diskussion über das kulturelle Phänomen "Football Coming Home", ein Gesang, der mit der englischen Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft verbunden ist, äußerte Deary Bedenken hinsichtlich seiner Auswirkungen. "Football coming home" - das ist ein bisschen arrogant, bemerkte er. Er argumentierte, dass ein solcher Satz den Besitz des Sports trotz seiner globalen Reichweite impliziert. "Es gehört der Welt, wie alle Sportarten", sagte er. Diese Perspektive stimmt mit seiner breiteren Kritik an der britischen Exzeptionalismus, insbesondere in Bezug auf den historischen Einfluss der Nation auf globale Sportarten wie Cricket und Fußball.

Deary betonte, daß Großbritannien zwar eine entscheidende Rolle bei der Formalisierung der Regeln dieser Spiele gespielt habe, aber ihm keine ausschließlichen Rechte an ihnen einräume.

Deary's Übergang von historischer Sachliteratur zu Kriminalfiktion spiegelt eine zunehmende Auseinandersetzung mit Themen wie Macht, Ungerechtigkeit und gesellschaftlichen Normen wider. Seine neue Serie bietet eine vielfältige Besetzung von Charakteren, darunter eine junge Polizistin namens Aline James, deren Erfahrungen den allgegenwärtigen Sexismus der Ära hervorheben. Durch ihre Kämpfe untersucht Deary die Herausforderungen, denen Frauen in männerdominierten Berufen gegenüberstehen, ein Thema, das stark mit modernen Diskussionen über Geschlechtergleichheit in Resonanz steht.

"Ich bin krank und angewidert von der Aggression der Männer gegenüber Frauen, die jetzt hervorgehoben wird, aber es scheint nicht weniger zu werden", sagte er und drückte seine Frustration über die Fortdauer patriarchaler Einstellungen aus.

Der Autor reflektierte auch über seine eigenen Begegnungen mit Sexismus während seiner Recherchen für "Horrible Histories" und bemerkte den Mangel an dokumentierten Geschichten von Frauen, wobei er diese Lücke auf die historische Vernachlässigung der Beiträge von Frauen durch die von Männern dominierte Geschichtsschreibung zurückführte. "Es ist erschreckend, dass ich nicht genug Geschichte von Frauen finden kann, weil sie nicht wichtig waren, oder wenn sie wichtig waren, wurden sie von den Historikern ignoriert, die Teil eines Patriarchats waren", erklärte er.

Trotz seiner kritischen Haltung zu bestimmten Aspekten der britischen Kultur ist Deary nach wie vor fest davon überzeugt, dass Geschichtenerzählen wichtig ist, um komplexe soziale Dynamiken zu verstehen. In *Actually, Im A Corpse* vertieft er sich in das Leben von Individuen, die in der turbulenten Landschaft des Großbritanniens der 1970er Jahre navigieren, wo politische Unruhen, wirtschaftliche Schwierigkeiten und sich verändernde soziale Werte einen flüchtigen Hintergrund geschaffen haben. Die Einbeziehung von Charakteren wie John Brown - einem Auftragskiller, der sich um seine alternde Mutter kümmert - verleiht der Erzählung Tiefe und veranschaulicht, wie sich persönliche Moral mit größeren gesellschaftlichen Kräften verbindet.

Während Deary seine Kriminalromanreihe weiterentwickelt, plant er, die Schnittstelle zwischen persönlicher Handlungsfähigkeit und systemischer Unterdrückung weiter zu erforschen. Sein bevorstehender Roman, *Actually, Im A Gravedigger*, verspricht, tiefer in die Komplexität des menschlichen Verhaltens innerhalb der Einschränkungen einer rigiden geschichteten Gesellschaft einzutauchen. Mit jedem Buch möchte Deary Geschichten verfassen, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch zum Nachdenken anregend sind und die Leser dazu ermutigen, über die moralischen Zweideutigkeiten nachzudenken, die die menschliche Erfahrung definieren.

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"Ich schäme mich fast, ein Mann zu sein".

Terry Deary, der Autor der beliebten 'Horrible Histories'-Serie, diskutiert seine neuen Kriminalromane und kritisiert die Vorstellung, dass Fußball einzigartig britisch ist. Er argumentiert, dass Sport der Welt gehört und kritisiert die Vorstellung, dass Großbritannien den Fußball erfunden und besitzt. Deary, bekannt für seine kritische Sicht auf das britische Imperium, hat sich auf das Schreiben von Erwachsenen-Kriminalfiktion konzentriert und Themen des Großbritanniens der 1970er Jahre durch Mordmysterien erforscht.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt Deary's Kritik am britischen Besitz des Fußballs und seine historischen Ansichten als fortschrittlich und hebt seine Kritik an nationalistischen Ansprüchen und seinen Fokus auf globale Perspektiven hervor.

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