Die Hrvatska obrtnička komora (HOK) hat die Europäische Kommission (EG) aufgefordert, den Registrierungsprozess für Verpackungen und Verpackungsabfälle für kleine Unternehmer und Selbstständige, die Produkte in den EU-Mitgliedstaaten online verkaufen, zu vereinfachen. In einer öffentlichen Konsultation zur Umsetzung der EU-Verordnung 2025/40 (PPWR) argumentiert die HOK, dass die geltenden Vorschriften Unternehmen verpflichten, sich mehrfach in verschiedenen nationalen Registern zu registrieren, was zu unnötigen Verwaltungskosten führt. Sie schlagen vor, das "einmalige" Prinzip anzuwenden, das es Unternehmern ermöglicht, Daten einmal über einen einzigen Eingangspunkt einzureichen. Darüber hinaus schlagen sie vor, die festen Registrierungsgebühren für Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen zu senken und ein proportionales System für bevollmächtigte Vertreter zu entwickeln. Die HOK fordert auch die Einrichtung eines einheitlichen europäischen Zugangspunkts, ähnlich dem Mehrwertsteuersystem One Stop Shop, um die Einhaltung für gelegentliche grenzüberschreitende Verkäufer zu erleichtern. Die Organisation warnt davor, dass hohe Verwaltungskosten kleine Unternehmen davon abhalten könnten, international zu verkaufen, das Ziel eines einheitlichen europäischen Marktes zu untergraben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den offiziellen Antrag des HOK an die EG bezüglich der Vereinfachung der Regulierung für kleine Unternehmen, die ein politisches Thema ist.





