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Höcke zu Gast bei Köppel: Bei Höcke sind die Deutschen immer die Opfer
Germany🏛️ PolitikÜbersehen von linksvor 23 Tagen

Höcke zu Gast bei Köppel: Bei Höcke sind die Deutschen immer die Opfer

Der Artikel beschreibt ein Treffen zwischen Björn Höcke, dem Führer der deutschen extremen rechten AfD-Partei, und dem Schweizer Verlag Roger Köppel. Das Gespräch findet in Zürich statt, wo Höcke über seine Ansichten zum Niedergang Deutschlands ("finis Germaniae") spricht und es demographischen Veränderungen und Massenimmigration zuschreibt.

In einer intensiven und langen Gesprächssitzung im Zürcher Büro des Schweizer Verlags Weltwoche wurde der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke vom Verleger Roger Köppel eingeladen, um über nationale Identität, Geschichte und aktuelle politische Entwicklungen zu diskutieren. Die Diskussion, die über zwei Stunden dauerte und live auf YouTube übertragen wurde, war geprägt von starken Aussagen Höckes, die sich auf eine grundlegende Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte stützten. Auf dem Tisch lag Angela Merkels Autobiografie * MerkFreiheit*,*, die Höcke als Provokation interpretierte.

Dieser Moment symbolisierte den emotionalen und ideologischen Kontrast zwischen dem ehemaligen CDU-Politiker und dem heutigen AfD-Führer.

Höcke setzte sich in der Unterhaltung mit der These auseinander, dass Deutschland durch demographischen Wandel und massenhafte Zuwanderung zum Ende seiner Existenz kommen würde ein Prozess, den er als *finis Germaniae** bezeichnete. Er argumentierte, dass das Land seit 1945 von seinen Ursprüngen getrennt wurde, auch internationalisiert, und dass dieses Verlustgefühl bis heute bestünde. Gleichzeitig unterschied Höcke die Deutschen von den Nationalsozialisten, er betonte, dass der Zivilisationsbruch nicht im Namen des deutschen Volkes geschaffen, sondern durch Mitläufer ermöglicht wurde.

Obwohl diese Themen für Höcke nicht neu sind, bildeten sie den Rahmen der Diskussion, den Köppel ihm gewährte.

Köppel, ein ehemaliger Schweizer SVP-Nationalrat und Publizist, der das russische Regime und dessen Machthaber öffentlich unterstützt, begrüßte Höcke als "größte Reizfigur der deutschen Politik" und nannte den Besuch "eine große Ehre". Während er sich als Gesprächspartner positionierte, bot er Höcke nicht nur Raum, sondern auch eine Plattform, um seine Ideen weiterzuverfolgen. Köppel entwarf eigene historische Perspektiven, etwa von Bonn bis Berlin, und stellte sich als Verteidiger der alten Bundesrepublik dar. Seine Einwände waren jedoch nicht kritisch, sondern eher als Unterstützung zu verstehen.

Stattdessen schuf er Anschlussstellen für Höckes Argumentation, wurde letztendlich Höckes Inszenierung förderte.

Höcke nutzte die Gelegenheit, um seine These zu vertiefen, dass die Westdeutschen nach 1990 übermütig geworden seien und dadurch den Osten kolonial überfordert hätten. Er behauptete, der Westen sei es, der die Eskalation im Ukraine-Konflikt vorantreibt, und wies den russischen Präsidenten Vladimir Putin als Versucher zur Eskalationsvermeidung an. Höcke sah in der Kriegsrhetorik bestimmter Politiker wie Friedrich Merz oder Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine Gefahr für das deutsche Erbe.

Alle diese Behauptungen formulierte Höcke nicht als Vermutungen, sondern als feste Befunde, wobei Köppel keine Nachfragen stellte.

Ein besonders auffälliges Element der Unterhaltung war Höckes starke Zitierlust, insbesondere gegenüber Bertolt Brecht. Er zitierte aus Brechts Exilwerk "Die Verurteilung des Lukullus" und wandelte den Sinn des Textes um ihn in sein eigenes Narrativ einzubinden. Für Höcke standen die Deutschen nach 1945 unter einer systematischen Entstellung ihrer Identität, und der Brecht-Text diente ihm als Grundlage für eine Erzählung der deutschen Opfer. In diesem Kontext wurde die AfD nicht als politische Partei, sondern als logische Konsequenz aus der historischen Entwicklung präsentiert.

Höcke, der in Nordrhein-Westfalen geboren wurde, betonte in der Unterhaltung, dass die Ostdeutschen noch immer als Deutsche gelten würden, während die Westdeutschen als deutschsprachige Amerikaner bezeichnet wurden. Diese Formulierung, die in verschiedenen Medien berichtet wurde, löste sowohl interne als auch externe kontroverse Reaktionen aus.

Die Unterhaltung zwischen Höcke und Köppel war somit nicht nur ein politischer Akt, sondern auch ein Symbol für die tiefgreifenden Spaltungen innerhalb der deutschen Gesellschaft.

3 Berichte

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Rechtsvor 23 Tagen
Höcke zu Gast bei Köppel: Bei Höcke sind die Deutschen immer die Opfer

Der Artikel beschreibt ein Treffen zwischen Björn Höcke, dem Führer der deutschen extremen rechten AfD-Partei, und dem Schweizer Verlag Roger Köppel. Das Gespräch findet in Zürich statt, wo Höcke über seine Ansichten zum Niedergang Deutschlands ("finis Germaniae") spricht und es demographischen Veränderungen und Massenimmigration zuschreibt.

Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel stellt Höcke's Rhetorik ohne kritische Herausforderung dar, wobei er seine rechtsextreme Erzählung über den Niedergang Deutschlands und die nationale Identität betont.

Bild logoBildUnabhängigRechtsvor 25 Tagen
Nur Ostdeutsche seien „echte“ Deutsche: Höcke erklärt Millionen Deutsche zu Amerikanern

Der Artikel behandelt die Bemerkungen von Björn Höcke, einer prominenten Persönlichkeit der AfD (Alternative für Deutschland), die behauptete, daß nur Ostdeutsche "wache" Deutschen seien, was darauf hindeutet, daß Millionen Westdeutscher tatsächlich Amerikaner seien.

Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel beleuchtet Aussagen von Björn Höcke, einem rechtsextremen Politiker, der für seine nationalistischen Ansichten bekannt ist, die die Diskussion um die nationale Identität auf eine Weise einrahmen, die mit rechten Perspektiven übereinstimmt.

Focus Online logoFocus OnlineUnabhängigRechtsvor 25 Tagen
Björn Höcke nennt Westdeutsche „deutsch sprechende Amerikaner” - 14 Millionen Menschen im Osten „noch Deutsche”

Björn Höcke, Führer der rechtsextremen Partei AfD, bezeichnet die Westdeutschen als "deutschsprachige Amerikaner" und behauptet, dass 14 Millionen Menschen im Osten immer noch "Deutsche" sind.

Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel zitiert Björn Höcke, eine prominente Persönlichkeit der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD), mit einer spaltenden und ethnisch belasteten Rhetorik.

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