Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut wurden Hilfsgelder verteilt, und Organisationen wie die Diakonie Katastrophenhilfe verlagern den Fokus auf die Prävention. Die Organisation betont die Notwendigkeit einer größeren Einbeziehung von Zivilisten in die Katastrophenvorsorge und argumentiert, dass sie einen signifikanten Beitrag leisten können. Markus Koth, Koordinator der Hochwasserhilfe bei der evangelischen Hilfsorganisation, erklärt, dass die Zivilgesellschaft in Deutschland trotz ihres Potenzials immer noch als passiv angesehen wird. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihre Bemühungen darauf ausgerichtet, Zivilorganisationen mit staatlichen Katastrophenschutzstrukturen zu verbinden, insbesondere in drei Projekten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion über die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Katastrophenvorsorge, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.



