Die steigenden Wassertemperaturen aufgrund von Hitzewellen verursachen erhebliche Belastungen für die Fischbestände in den Schweizer Seen und Flüssen. Professionelle Fischer berichten über sinkende Fänge, insbesondere von Kaltwasserarten wie Chub und Seeweißfisch, die sich in tiefere, kühlere Gebiete zurückziehen. Warmwasserarten wie Wels und Karpfen gedeihen, aber diese Verschiebung macht das Fischen für Fachleute, die ihre Methoden anpassen müssen, schwieriger. Experten warnen davor, dass flache Seen wie der Murtensee und der Greifensee besonders gefährdet sind, da niedrige Sauerstoffwerte in tiefen Gewässern das Überleben von Kaltwasserfischen bedrohen. Die Situation hat sich in den letzten fünf Jahren verschlechtert, wobei die Populationen einiger Arten um zwei Drittel zurückgegangen sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Beobachtungen und Zitate von Experten, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten, und konzentriert sich eher auf die Auswirkungen auf die Umwelt als auf politische Debatten oder politische Persönlichkeiten.






