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Hitzestress unter Wasser – Zu warme Seen setzen Fische unter Druck – Fischer sind alarmiert
CH🌿 Umweltvor 3 Tagen

Hitzestress unter Wasser – Zu warme Seen setzen Fische unter Druck – Fischer sind alarmiert

Die steigenden Wassertemperaturen aufgrund von Hitzewellen verursachen erhebliche Belastungen für die Fischbestände in den Schweizer Seen und Flüssen. Professionelle Fischer berichten über sinkende Fänge, insbesondere von Kaltwasserarten wie Chub und Seeweißfisch, die sich in tiefere, kühlere Gebiete zurückziehen. Warmwasserarten wie Wels und Karpfen gedeihen, aber diese Verschiebung macht das Fischen für Fachleute, die ihre Methoden anpassen müssen, schwieriger. Experten warnen davor, dass flache Seen wie der Murtensee und der Greifensee besonders gefährdet sind, da niedrige Sauerstoffwerte in tiefen Gewässern das Überleben von Kaltwasserfischen bedrohen. Die Situation hat sich in den letzten fünf Jahren verschlechtert, wobei die Populationen einiger Arten um zwei Drittel zurückgegangen sind.

Die steigenden Wassertemperaturen in den Schweizer Seen verursachen erhebliche Belastungen für die Fischbestände und sorgen die professionellen Fischer. Das Phänomen, das mit zunehmend häufigen Hitzewellen verbunden ist, hat zu spürbaren Veränderungen in den aquatischen Ökosystemen geführt.

Alexander Roschi vom Schweizerischen Fischereiverein erklärte, dass die aktuellen Bedingungen alarmierend seien und betonte, dass dies die ernsteste Situation für viele Gewässer und ihre Bewohner zu Beginn des Jahres sei.

In den flachen Gewässern gibt es eine Zunahme der warmen Wasserliebhaber, während sich die Kaltwasserfische in tiefere Teile des Sees bewegen, wo sie für die Fischer schwieriger zu finden und zu fangen sind.

Reto Leuch, Vorsitzender des Berufsfischerverbandes und Beruffischer am Bodensee, erwähnte, dass es vor fünf Jahren bereits weniger Schwalben gab, heute aber vor der Laichzeit etwa ein Drittel der damals gefangenen Fische gibt. Er bezeichnete den Rückgang als massiv und schrieb ihn zum Teil dem Klimawandel zu, der selbst die Winterbedingungen beeinflusst, wenn die Wassertemperaturen nicht ausreichend sinken.

Krähenbühl erklärte, dass diese Fische sowohl durch die Wärme von oben als auch durch die Verfügbarkeit von Sauerstoff von unten eingeschränkt sind. Die Fischer passen sich diesen neuen Herausforderungen an, indem sie ihre Fangmethoden an die sich ändernden Bedingungen anpassen. Einige Arten, wie Wels, Karpfen und Kakerlaken, sind weniger von höheren Temperaturen betroffen, und ihre Populationen sind in den letzten 25 Jahren deutlich gestiegen.

Das Klima verändert sich ständig und die Notwendigkeit anpassungsfähiger Strategien wird immer dringlicher, was die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, politischen Entscheidungsträgern und lokalen Gemeinschaften erfordert, um nachhaltige Praktiken zu gewährleisten und die aquatische Artenvielfalt zu schützen.

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SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 3 Tagen
Hitzestress unter Wasser – Zu warme Seen setzen Fische unter Druck – Fischer sind alarmiert

Die steigenden Wassertemperaturen aufgrund von Hitzewellen verursachen erhebliche Belastungen für die Fischbestände in den Schweizer Seen und Flüssen. Professionelle Fischer berichten über sinkende Fänge, insbesondere von Kaltwasserarten wie Chub und Seeweißfisch, die sich in tiefere, kühlere Gebiete zurückziehen. Warmwasserarten wie Wels und Karpfen gedeihen, aber diese Verschiebung macht das Fischen für Fachleute, die ihre Methoden anpassen müssen, schwieriger. Experten warnen davor, dass flache Seen wie der Murtensee und der Greifensee besonders gefährdet sind, da niedrige Sauerstoffwerte in tiefen Gewässern das Überleben von Kaltwasserfischen bedrohen. Die Situation hat sich in den letzten fünf Jahren verschlechtert, wobei die Populationen einiger Arten um zwei Drittel zurückgegangen sind.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Beobachtungen und Zitate von Experten, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten, und konzentriert sich eher auf die Auswirkungen auf die Umwelt als auf politische Debatten oder politische Persönlichkeiten.

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