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Hitze, Schweiß und Sonne: Was die Haut jetzt braucht
Austria🩺 Gesundheitvor 13 Tagen

Hitze, Schweiß und Sonne: Was die Haut jetzt braucht

Der Artikel behandelt Hautpflege-Tipps für den Sommer, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie Hitze und Schweiß Make-up und Sonnencreme beeinflussen. Er betont, wie wichtig es ist, Make-up bei heißem Wetter zu reduzieren, damit die Haut atmen kann, und empfiehlt natürliche Kosmetik und Schichttechniken mit Pulver und Feuchtigkeitsspray. Der Artikel befasst sich auch mit häufigen Missverständnissen über wasserfeste Make-up-Produkte und stellt fest, dass sie weder Wasser noch Schweiß vollständig widerstehen. Darüber hinaus betont er die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln und rät davon ab, Stiftung und Sonnencreme aufgrund der reduzierten SPF-Wirksamkeit zu mischen. Ein Dermatologe erklärt, dass Sonnencreme, die unter Laborbedingungen getestet wurden, in realen Szenarien oft weniger Schutz bieten, was darauf hindeutet, dass ein niedrigerer SPF (z. B. 30) für den täglichen Gebrauch realistischer sein könnte.

Die Sonne hat im Sommer wieder ihre stärkste Präsenz, und mit ihr steigt auch das Risiko für Sonnenbrand und langfristige Hautschäden. Obwohl LSF 50 als besonders wirksamer Lichtschutz gilt, zeigt sich, dass selbst solche hochwertigen Produkte oft nicht vollständig wirksam sind, wenn sie nicht richtig angewendet werden. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Sonnenschutzes, die oft unterschätzt werden, und erklärt, warum die richtige Anwendung entscheidend ist, um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen.

Die Problematik beginnt oft mit der falschen Anwendung von Sonnencreme. Laut dem wissenschaftlichen Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM) Düsseldorf, Tomas Jelinek, ist es wichtig, genug Produkt aufzutragen, um den angegebenen Lichtschutzfaktor (LSF) zu erreichen. Für eine erwachsene Person werden etwa zwei Milligramm Sonnencreme pro Quadratzentimeter Haut empfohlen, was einer Menge von 30 bis 40 Gramm pro Anwendung entspricht. Viele Menschen verwenden jedoch deutlich weniger, was die Schutzwirkung erheblich reduziert. Zudem verlieren viele Menschen den Schutz, wenn sie nicht regelmäßig nachcremen, insbesondere nach Baden, Schwitzen oder Abrieb.

Dies führt dazu, dass selbst LSF 50 in der Praxis oft nicht die volle Schutzwirkung entfaltet, die auf der Packung steht.

Ein weiterer Irrtum besteht darin, dass viele Menschen glauben, dass Nachcremen die Schutzzeit unendlich verlängern. Tatsächlich dient Nachcremen dazu, den ursprünglichen Schutz aufrechtzuerhalten, nicht aber, die Schutzdauer zu verlängern. Besonders bei Aktivitäten wie Schwimmen oder Sport ist dies entscheidend, da die Schutzwirkung durch Wasser, Schweiß und mechanische Abrieb rasch nachlässt. Selbst wasserfeste Sonnencremes verlieren ihren Schutz, wenn sie nicht regelmäßig erneuert werden. Daher ist es ratsam, besonders bei intensiver Aktivität häufiger nachzukrempen, um die Haut optimal zu schützen.

Darüber hinaus gibt es einen weit verbreiteten Irrglauben, dass gebräunte Haut den Schutz gegen UV-Strahlung verbessert. Tatsächlich ist die Bräunung eine Reaktion auf bereits erfolgte UV-Schäden, und der natürliche Schutz durch Pigmentierung ist begrenzt. Gebräunte Haut benötigt daher weiterhin einen konstanten Schutz, um langfristige Schäden zu vermeiden. Ebenfalls wichtig ist, dass viele Menschen die Intensität der UV-Strahlung falsch einschätzen. Kühler Wind oder Bewölkung können täuschen, doch die UV-Strahlung bleibt oft hoch, und sogar durch Wolken bis zu 90 Prozent der Strahlung durch.

Die Rolle von Make-up und Sonnencreme im Sommer spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Apothekerin Christina Wolff-Staudigl betont, dass bei Hitze und Schweiß das Make-up reduziert werden sollte, um die Haut atmen und schwitzen zu lassen. Eine natürliche, matte Ausstrahlung ist hierbei ideal. Zudem warnen Experten vor der Kombination von fettigem Make-up und Sonnencreme, da dies die Schutzwirkung beeinträchtigen kann.

Insgesamt ist klar, dass der Sonnenschutz im Sommer eine komplexe Angelegenheit ist, die nicht nur von der Qualität der Produkte, sondern auch von der richtigen Anwendung abhängt. Obwohl LSF 50 als besonders gut gilt, ist es entscheidend, genug Produkt aufzutragen, regelmäßig nachzukrempen und die eigene Haut auf die UV-Exposition zu achten. Mit diesen Maßnahmen lässt sich das Risiko für Sonnenbrand und langfristige Hautschäden effektiv minimieren.

2 Berichte

Der Standard logoDer StandardUnabhängigMittevor 13 Tagen
Fehler in der Sonne: Warum selbst LSF 50 oft nicht vollständig schützt

In dem Artikel wird die Wirksamkeit von Sonnenschutzmitteln mit hohem SPF (z. B. LSF 50) beim Schutz vor Sonnenbrand und Hautkrebs diskutiert. Es wird erklärt, dass viele Menschen nicht genügend Sonnenschutzmittel auftragen oder es richtig auftragen, was seine schützende Wirkung verringert. Experten betonen, dass die Anwendung ausreichender Mengen an Sonnenschutzmitteln - etwa zwei Milligramm pro Quadratzentimeter Haut - für einen angemessenen Schutz von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus wird in dem Artikel klargestellt, dass die erneute Anwendung von Sonnenschutzmitteln nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Reiben die Expositionszeit nicht verlängert, sondern dazu beiträgt, das anfängliche Schutzniveau aufrechtzuerhalten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf gesundheitsbezogene Themen wie Sonnenschutz, Hautkrebsrisiken und die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln.

Kurier logoKurierParteinahMittevor 14 Tagen
Hitze, Schweiß und Sonne: Was die Haut jetzt braucht

Der Artikel behandelt Hautpflege-Tipps für den Sommer, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, wie Hitze und Schweiß Make-up und Sonnencreme beeinflussen. Er betont, wie wichtig es ist, Make-up bei heißem Wetter zu reduzieren, damit die Haut atmen kann, und empfiehlt natürliche Kosmetik und Schichttechniken mit Pulver und Feuchtigkeitsspray. Der Artikel befasst sich auch mit häufigen Missverständnissen über wasserfeste Make-up-Produkte und stellt fest, dass sie weder Wasser noch Schweiß vollständig widerstehen. Darüber hinaus betont er die richtige Anwendung von Sonnenschutzmitteln und rät davon ab, Stiftung und Sonnencreme aufgrund der reduzierten SPF-Wirksamkeit zu mischen. Ein Dermatologe erklärt, dass Sonnencreme, die unter Laborbedingungen getestet wurden, in realen Szenarien oft weniger Schutz bieten, was darauf hindeutet, dass ein niedrigerer SPF (z. B. 30) für den täglichen Gebrauch realistischer sein könnte.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf Gesundheits- und Hautpflege-Ratschläge und beinhaltet keine politischen Themen, Richtlinien oder Zahlen.

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