Der israelische Oberste Gerichtshof hat ein Gesetz eingefroren, das die Durchsetzungsmaßnahmen gegen ultraorthodoxe (haredi) Männer, die sich dem Militärdienst entziehen, bis zu einem endgültigen Urteil beschränken würde. Das am 14. Juli verabschiedete Gesetz wurde zunächst von Richter Ofer Grosskopf aufgrund von Petitionen von Oppositionsführern ausgesetzt, die Bedenken wegen ungleicher Behandlung und potenziellen Verstößen gegen gerichtliche Präzedenzfälle begründeten.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert das Gesetz als eine Gewährung besonderer Privilegien für die haredi-Gemeinden, was darauf hindeutet, dass es den Grundsatz der gleichberechtigten Anwendung des Gesetzes untergräbt.




