Helleniq Energy, ein bedeutender Ölraffiner in Griechenland, meldete einen signifikanten Gewinnanstieg im ersten Halbjahr. Das vergleichbare EBITDA erreichte 736 Mio. €, ein Plus von 83% gegenüber 401 Mio. € im gleichen Zeitraum im Jahr 2025, während der Nettogewinn von 128 Mio. € auf 393 Mio. € stieg, was einem Plus von 207% entspricht. Dieses Wachstum wurde durch starke Margen bei raffinierten Produkten und erhöhte Exporte von Diesel- und Flugkraftstoff nach Europa vorangetrieben. Das Unternehmen hat sich an die Störungen der globalen Lieferkette angepasst, indem es seine Rohölquellen diversifiziert und sich auf hochgeforderte, margenstarke Produkte konzentriert hat. Im zweiten Quartal bestanden 56% der Produktion aus Luftfahrt- und Dieselkraftstoff, wobei das Unternehmen 60% des inländischen Raffinationsbedarfs Griechenlands belief und 48% seines Gesamtumsatzes exportierte. Exporte in europäische Länder, in denen Treibstoffknappheit herrschte, haben sich bis ins dritte Quartal fortgesetzt. Auf die Frage nach potenziellen Gewinnen bei überschüssigen Steuern erklärte der CEO, obwohl dies mit der Entscheidung der Regierung dazu beitragen würde, und das Unternehmen plant, um 25 Mio. € an Wildfire-Erleichterungen anzubieten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf die wirtschaftliche Leistung und die operativen Strategien eines privaten Unternehmens, wobei nur geringe direkte Verweise auf politische Akteure oder Politiken zu finden sind.




