Der Artikel befasst sich mit der geringen Rate von ständigen Hausärzten (heimilislækni) in Island im Vergleich zu anderen nordischen Ländern und betont die Besorgnis der Bürger, die keinen konsistenten Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Eine kürzlich durchgeführte norwegische Studie zeigt, dass Personen mit einem ständigen Hausarzt bessere Gesundheitsergebnisse haben und weniger häufig Krankenhausversorgung benötigen. Derzeit haben nur etwa 50% der Isländer einen ständigen Hausarzt, was deutlich niedriger ist als die 95% in Norwegen. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, sicherzustellen, dass jeder Bürger einen Hausarzt hat, aber die Fortschritte sind aufgrund des Mangels an Allgemeinmedizinern immer noch langsam. Jüngste Daten zeigen einen Anstieg der Zahl der Hausärzte, die von 38 im Jahr 2017 auf 120 im Jahr 2026 gestiegen sind, obwohl dies noch nicht das Ziel erreicht hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel werden Sachverhalte über den aktuellen Stand der Hausarztpraxis in Island vorgestellt, die Situation mit anderen nordischen Ländern verglichen und die Ziele und Herausforderungen der Regierung dargelegt.






