Die Vereinten Nationen beginnen mit Anhörungen zur Auswahl des nächsten Generalsekretärs nach der Amtszeit von Antonio Guterres. Vier Frauen und zwei Männer konkurrieren um die Position, wobei lateinamerikanische Kandidaten offenbar große Chancen haben. Michelle Bachelet, ehemalige Präsidentin Chiles und ehemalige Hohen Kommissarin für Menschenrechte bei der UNO, gehört zu den weiblichen Kandidaten und betont die Notwendigkeit von Reformen, die den globalen Interessen entsprechen. Rebeca Grynspan Mayufis, eine Ökonomin aus Costa Rica, beschreibt sich selbst als "reformorientierte Multilateralistin". Andere Kandidaten sind Carolyn Rodrigues Birkett aus Guyana und Maria Fernanda Espinosa aus Ecuador, die beide die Notwendigkeit effektiverer Maßnahmen der UNO hervorheben. Rafael Grossi, derzeitiger Leiter der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) aus Argentinien, ist ebenfalls ein Kandidat.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die Kandidatur von Frauen, insbesondere aus Lateinamerika, die sich an fortschrittlichen Werten orientiert. Er hebt die Notwendigkeit von Reformen und Multilateralismus hervor und fasst diese als dringende Prioritäten dar.






