Das chilenische Finanzministerium unter der Leitung von Minister Jorge Quiroz hat angedeutet, dass es seine Prognose für das BIP-Wachstum im Jahr 2026 nach einem signifikanten Rückgang des Imacec-Index für Juli (-1,5%) nach unten korrigieren wird. Diese Anpassung kommt, nachdem Quiroz erklärt hat, dass das Ministerium diese Daten im kommenden Bericht über die öffentlichen Finanzen (IFP), der im Oktober veröffentlicht werden soll, berücksichtigen wird. Trotz der negativen Daten behauptete Quiroz, dass die zukünftigen wirtschaftlichen Aussichten positiv bleiben. Der ehemalige Minister Mario Marcel kritisierte die Imacec-Ergebnisse und bezeichnete sie als "sehr negativ" in allen Metriken und schlug vor, dass das Ministerium den Juni möglicherweise vorzeitig als Wendepunkt für die Wirtschaft identifiziert habe. Quiroz antwortete, indem er die Bedeutung des Betrachtens langfristiger Trends anstelle kurzfristiger Schwankungen hervorhob und laufende Reformen und Investitionen als positive Indikatoren für die Zukunft hervorhob.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befaßt sich zwar mit wirtschaftlichen Prognosen und politischen Antworten, stellt jedoch beide Perspektiven dar: den Optimismus des derzeitigen Ministers und die Kritik des ehemaligen Ministers.





