Nach dem Tod von König Harald V., der am Freitag in einem Krankenhaus in Oslo verstarb, ist Norwegen in eine neue königliche Herrschaft übergegangen. Sein Sohn, Kronprinz Haakon VIII., übernahm sofort die Rolle seines Vaters als König, während seine Frau, Mette-Marit, Königin wurde. Ihre Tochter, Ingrid Alexandra, wurde automatisch zur Kronprinzessin ernannt und bewegte sich an die Spitze der Erbfolge. Harald regierte seit 1991 und wurde von den Norwegern weithin geliebt. Das Land beobachtete eine nationale Trauer, bei der die Menschen im Palast Blumen legten, Kirchenglocken läuteten und eine staatliche Beerdigung geplant wurde. Haralds Sarg wurde während einer düsteren Prozession im Regen durch Oslo getragen, gefolgt von Mitgliedern der königlichen Familie. Haakon begann seine Aufgaben als König kurz nach dem Treffen mit der Regierung und verkündete seinen offiziellen Titel und Motto "Für Norwegen".
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über den Machtübergang innerhalb der norwegischen Monarchie, wobei der Schwerpunkt auf den zeremoniellen und verfahrenstechnischen Aspekten des Wandels liegt.





