Bei einem russischen Angriff auf ein großes Einkaufszentrum in Kryvyi Rih in der Ukraine wurden nach Angaben von Beamten mindestens 14 Menschen getötet und über 120 verletzt. Der Angriff ereignete sich in der Stadt, der Geburtsort des ukrainischen Präsidenten Volodymyr Selensky. Unter den Verwundeten befinden sich 22 Minderjährige. Zusätzliche Opfer wurden in der Region Mykolaiv gemeldet, wo vier weitere Todesfälle bestätigt wurden. Der Vorfall wurde von den ukrainischen Behörden scharf verurteilt, die den Angriff als feige und verabscheuungswürdig bezeichneten. Die Zahl der Toten im Einkaufszentrum betrug zunächst fünf und 52 Verletzte, wie Selensky kurz nach dem Angriff berichtete.
In Mykolaiv starben bei einem separaten russischen Angriff laut Innenminister Ivan Vygivsky vier Menschen, darunter drei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren. Kryvyi Rih in der Region Dnipropetrovsk wurde während des Angriffs zweimal getroffen.
Laut Zelensky traf die erste Welle von Drohnen das Einkaufszentrum, gefolgt von einem zweiten Angriff auf Rettungskräfte, die versuchten, den Ort zu erreichen. Diese Eskalation der Gewalt unterstreicht die zunehmende Brutalität des Konflikts, wobei zivile Infrastruktur zu einem häufigen Ziel wurde. Der Angriff hat in der Ukraine Empörung ausgelöst, mit Forderungen nach internationaler Verurteilung und Unterstützung für die Verteidigungsfähigkeiten des Landes.
Ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstoffizier, General Vadym Skibitskiy, behauptete, dass Nordkorea bis zu 50.000 zusätzliche Truppen zur Unterstützung russischer Operationen im Krieg einsetzen könnte. Derzeit sind etwa 8.500 nordkoreanische Soldaten bereits in Russland stationiert, hauptsächlich in der Region Kursk, wo sie Ingenieure, Minenräumer und Drohnenoperatoren umfassen. Diese Entwicklungen deuten auf ein wachsendes Bündnis zwischen Moskau und Pjöngjang hin, trotz öffentlicher Behauptungen Russlands über seine wirtschaftliche und militärische Stärke. In der Zwischenzeit haben die Führer der Europäischen Union ihre Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck gebracht.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärte, dass die Ukraine ihre Freiheit zurückerobern und ihren Platz in der EU sichern würde. Ihre Kommentare kamen vor den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der Ukraine, bei denen die EU-Fahne in Brüssel als Symbol der Unterstützung gehisst wurde. Von der Leyen betonte die Bedeutung der Gewährleistung der Sicherheit und Souveränität der Ukraine und der Stärkung ihrer Integration in die europäischen Institutionen.
Die Entdeckung wirft Fragen über den Umfang des russischen Engagements über konventionelle Kriegsführung hinaus auf und hebt die potenzielle Bedrohung hervor, die durch solche verdeckten Operationen ausgeht. Deutsche Beamte untersuchen die Herkunft der Waffen und ihren beabsichtigten Einsatz, wobei Verdacht auf mögliche Verbindungen zu russischen Operativen in Europa hinweist.
Die jüngsten Angriffe haben den Druck auf die Weltmächte verstärkt, der Ukraine in ihrem anhaltenden Kampf gegen die russische Aggression größere Hilfe zu leisten.
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