Der Bürgermeister von San José del Guaviare, Willy Rodríguez, berichtete, dass etwa 70 Mitglieder der indigenen Gemeinschaft der Jiw aufgrund bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen zwei Fraktionen der ehemaligen FARC-Rebellen, die als "Mordisco" und "Calarcá" bekannt sind, vertrieben wurden. Dies bringt die Gesamtzahl der Vertriebenen in der Gemeinde seit dem vergangenen Jahr auf 253. Die Vertreibung hat zu einer humanitären Krise geführt, da die lokale Regierung keine Ressourcen hat, um die vertriebene Bevölkerung angemessen zu unterstützen. Rodríguez betonte die Notwendigkeit eines Eingreifens der nationalen Regierung, insbesondere des Innenministeriums, und erklärte, dass frühere Versuche, Hilfe zu erhalten, erfolglos gewesen seien. Er forderte nachhaltiges Engagement und praktische Lösungen, um den anhaltenden Konflikt anzugehen und den betroffenen Gemeinden zu helfen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird der Konflikt als Folge politischer Verhandlungen und Spaltungen innerhalb der FARC dargestellt, wobei die Auswirkungen auf die indigene Bevölkerung und das Versagen der staatlichen Institutionen, angemessene Unterstützung zu leisten, hervorgehoben werden.




