Der Gründer einer nicht registrierten protestantischen Kirche in China, Ezra Jin (auch bekannt als Mingri Jin), wurde aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er seit Oktober wegen des Verdachts der illegalen Nutzung von Informationsnetzwerken inhaftiert war. Jin gründete 2007 in Peking die "Kirche Zion", die trotz offizieller Auflösung durch die chinesischen Behörden im Jahr 2018 auf rund 1.500 Mitglieder wuchs. Die Kirche arbeitete weiterhin durch kleine Versammlungen in 40 Städten und Online-Dienste. Jin kam nach seiner Freilassung nach Angaben der Menschenrechtsorganisation ChinaAid nach Los Angeles an. Seine Inhaftierung wurde während eines Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im Mai diskutiert. Chinesische Beamte erklärten, dass die Freilassung von Jin dem Gespräch zwischen Trump und Xi folgte und um die Zeit des amerikanischen Unabhängigkeitstags stattfand.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Inhaftierung und Freilassung einer religiösen Persönlichkeit in China und erwähnt sowohl die Aktionen der chinesischen Behörden als auch die internationalen Reaktionen.




