Wissenschaftler warnen, dass das Great Barrier Reef aufgrund des starken El Niño-Phänomens dieses Jahres einem hohen Risiko für extremes Korallenbleichen und einen möglichen Zusammenbruch des Ökosystems ausgesetzt ist. Das Riff, das sich über 2.300 Kilometer entlang der Küste von Queensland erstreckt, erlebte seit 2016 sein sechstes Massenbleichereignis, wobei die harte Korallenbedeckung deutlich zurückging. Forscher von Institutionen wie der James Cook University und der University of Queensland heben die Bedrohung durch steigende Meerestemperaturen, extremes Wetter, landbasierte Umweltverschmutzung und Raubtiere wie die Dornkronensterne hervor. Während die UNESCO das Riff überwachte und Bedenken hinsichtlich seines Status feststellte, hat sie das Riff in diesem Jahr nicht als gefährdet eingestuft. Experten betonen die Dringlichkeit, den Klimawandel und die menschliche Aktivität anzugehen, um irreversible Schäden am Riff zu verhindern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt wissenschaftliche Warnungen über den Zustand des Great Barrier Reef vor, ohne offen bestimmte politische Lösungen oder Parteien zu befürworten.






