Die Nationalbank von Kroatien hat berichtet, dass die privaten Haushalte ihre Festgelde im Mai weiter reduziert haben, mit einem Rückgang von etwa 100 Millionen Euro. Dies folgt einem breiteren Trend, bei dem die Bürger aufgrund der niedrigen Zinssätze, die deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von rund 5 Prozent liegen, Gelder von Sparkonten abheben. Als Ergebnis suchen die Menschen nach alternativen Anlagemöglichkeiten wie Staatsanleihen, ETFs, Aktien und anderen Kapitalmarktinstrumenten. Während die Gesamteinlagen der privaten Haushalte weiter wachsen, ist der Anteil an Festgeldern auf nur 23% aller Einlagen gesunken, wobei die verbleibenden Gelder zunehmend auf liquiden Transaktionskonten gehalten werden. Der Rückgang der Festgelder hat sich leicht verlangsamt, bleibt jedoch signifikant, wobei im vergangenen Jahr über 600 Millionen Euro von diesen Konten abgezogen wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Wirtschaftsdaten und -trends, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.





