Auf einem Bundeskongress, der am Wochenende in Magdeburg stattfand, forderte Jean-Pascal Hohm, Präsident der Jugendorganisation Generation Deutschland, die der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) angeschlossen ist, eine Massenrückführung von Einwanderern aus Deutschland.
Hohm beschrieb Generation Deutschland als Ausdruck des Lebenswillens der deutschen Nation. Seine Bemerkungen kamen inmitten wachsender Rhetorik von Mitgliedern der AfD, die sich zunehmend auf die Einwanderungspolitik als zentrales Thema konzentrierten. Der Druck für "Remigration" hat in den letzten Jahren bei rechtsextremen Gruppen an Bedeutung gewonnen, insbesondere nach dem Aufstieg populistischer Bewegungen in ganz Europa. Während derselben Veranstaltung äußerte sich Dennis Hohloch, AfD-Mitglied des Landesparlaments von Brandenburg, ähnlich. Er lehnte die Idee ab, dass Deutschland seinen demografischen Rückgang durch Einwanderung ausgleichen könnte. Laut Hohloch braucht Deutschland keine 80 Millionen Einwohner und kann mit nur 60 Millionen gedeihen.
Er argumentierte, dass Migration unnötig sei und die Bevölkerungsgröße des Landes eher reduziert als erweitert werden sollte. Rene Aust, ein AfD-Mitglied des Europäischen Parlaments, führte das Argument noch weiter. Er schlug vor, dass die Politik der "Remigration" nicht nur auf Deutschland beschränkt, sondern auf ganz Europa ausgeweitet werden sollte. Aust schlug vor, Europa in eine "Festung Europa" zu verwandeln, was strengere Grenzkontrollen und einen ausgeschlosseneren Ansatz für die Einwanderung bedeutet. Diese Vision stimmt mit breiteren rechtsextremen Erzählungen überein, die sich für nationale Souveränität und den Schutz dessen einsetzen, was sie als traditionelle europäische Werte beschreiben.
Der Begriff "Remigration" ist zu einem der Schlüsselbegriffe geworden, die mit der extremen Rechten in Europa verbunden sind. Im Kontext der extremen Rechten Ideologie bezieht er sich auf Politiken, die darauf abzielen, ethnisch definierte Gesellschaften zu schaffen und Personen zu vertreiben, die von Befürwortern solcher Ansichten als Außenseiter angesehen werden.
Diese Organisation wurde einige Monate zuvor aufgelöst, nachdem die Behörden sie als eine bestätigte rechtsextreme Gruppe eingestuft hatten. Trotz der Auflösung arbeitet Generation Deutschland weiterhin unter ähnlichen ideologischen Prinzipien und Führungsstrukturen. Nach eigenen Angaben der Organisation hat sie fast 3.000 Mitglieder. Die Kontinuität zwischen Junge Alternative und Generation Deutschland ist sowohl in den programmatischen Zielen als auch im Personal offensichtlich.
Während sich die Generation Deutschland als eine auf Jugend ausgerichtete Initiative präsentiert, spiegelt ihre politische Agenda die breiteren Ziele der Mutterpartei wider, die sich seit langem für restriktive Einwanderungspolitiken und einen stärkeren Schwerpunkt auf der nationalen Identität einsetzt.
Die Aufrufe der Organisation zur "Remigration" unterstreichen die zunehmende Kluft zwischen denen, die Einwanderung als Bedrohung für den nationalen Zusammenhalt betrachten, und denen, die sie als wesentlich für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt ansehen.
Angesichts des historischen Kontexts von Junge Alternative und der gegenwärtigen Entwicklung von Generation Deutschland bewertet die deutsche Regierung weiterhin die Risiken, die von solchen Einrichtungen ausgehen, und sucht nach Möglichkeiten, ihrem Einfluss durch Bildung, Engagement der Gemeinschaft und rechtliche Maßnahmen entgegenzuwirken.
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