Die chilenische Regierung erklärte die Regionen Arica und Parinacota, Tarapacá und Antofagasta als Katastrophengebiete nach dem Schaden eines Frontalsystems. Die Erklärung wurde von Präsident José Antonio Kast und dem Innenminister Claudio Alvarado unterzeichnet und am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht. Diese Aktion aktiviert Instrumente nach dem Gesetz Nr. 282 zur Freigabe von Notfallfonds und zur Beschleunigung der Infrastruktur- und Grundversorgungsreparaturen, während die Unterstützung für betroffene Personen und Familien verstärkt wird.
Präsident Kast besuchte die Regionen Anfang dieser Woche, nachdem das Frontalsystem Gebiete wie Arica und Parinacota und Coquimbo betroffen hatte, was zu Straßensperrungen und Infrastrukturschäden in Krankenhäusern führte.
In einem Social Media-Post erklärte Tapia, dass die Erklärung einen wichtigen Schritt zur Beschleunigung der Erholung der Region darstelle. Sie betonte, dass die Regierung besorgt ist und aktiv daran arbeitet, die Infrastruktur, die Dienstleistungen und in erster Linie die von der Katastrophe betroffenen Familien wiederherzustellen.
In der Region Tarapacá konzentrierte sich der Schaden hauptsächlich auf Iquique, wo es bis heute Morgen 1.786 Vertriebene gab, von denen 31 noch in Unterkünften waren. Der Wohnungsbeschädigung gehören 452 Häuser mit großen Schäden und 2.889 mit leichten Schäden. In Antofagasta war die am stärksten betroffene Gemeinde Tocopilla, die derzeit 377 Menschen in Unterkünften beherbergt und 49 Häuser mit Schäden unter Beurteilung hat. Die Erklärung folgt auf eine Reihe intensiver Regenfälle und Überschwemmungen, die durch das Frontalsystem ausgelöst wurden, das sich durch den Norden Chiles bewegte.
Diese Bedingungen führten zu weit verbreiteten Störungen, einschließlich blockierter Straßen und beschädigter Gesundheitseinrichtungen. Die Reaktion der Regierung zielt darauf ab, die Wiederherstellungsmaßnahmen zu rationalisieren und den betroffenen Gemeinden rechtzeitige Hilfe zu bieten. Die Entscheidung, diese Regionen als Katastrophengebiete zu erklären, erfolgte nach einer detaillierten Bewertung des Schadens und der Notwendigkeit einer sofortigen Intervention.
Einwohner in den betroffenen Gebieten stehen weiterhin vor Herausforderungen im Zusammenhang mit Vertreibung und Sachschäden. Lokale Beamte haben der Öffentlichkeit versichert, dass Wiederherstellungsbemühungen im Gange sind und dass zusätzliche Ressourcen nach Bedarf bereitgestellt werden. Die Situation unterstreicht die Anfälligkeit bestimmter Regionen für extreme Wetterereignisse und unterstreicht die Notwendigkeit robuster Katastrophenvorsorgemaßnahmen. Notfallteams bleiben in den betroffenen Regionen eingesetzt, um Schäden zu bewerten und Hilfe für Bedürftige zu leisten. Die Regierung hat eine fortgesetzte Unterstützung und Koordination zugesagt, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um die Auswirkungen der Katastrophe zu mildern und eine langfristige Erholung zu erleichtern.
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