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Varta vor dem Aus: Gläubiger wollen Konzern zerschlagen
Austria🏛️ PolitikMittevor 7 Std.

Varta vor dem Aus: Gläubiger wollen Konzern zerschlagen

Der österreichische Batteriehersteller Varta steht vor einer möglichen Auflösung, nachdem er die Unterstützung seiner Hauptfinanzierer verloren hat. Nur ein Jahr nach einer Umstrukturierungsvereinbarung droht das Unternehmen nun aufgrund schwerer finanzieller Schwierigkeiten aufgeteilt zu werden. Wichtige Gläubiger, darunter die Deutsche Bank und mehrere Investmentfirmen, haben die Trennung der Haushaltsbatterie-Abteilung vom Rest des Unternehmens gefordert. Laut einer unabhängigen Analyse von FTI Consulting fehlen Varta Zehntausende von Millionen Euro an Liquidität, die zur Deckung der Betriebskosten wie Lieferanten, Gehälter und Wartung von Maschinen benötigt werden. Darüber hinaus ist ein erhebliches Kapital erforderlich, um den Betrieb langfristig aufrechtzuerhalten. Michael Tojner, ein österreichischer Investor und Aktionär von Varta durch seine Firma MT-Invest, äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung, räumte aber die Herausforderungen ein, vor denen die europäische Batterieindustrie im Vergleich zu MT Asia steht. Er erklärte, dass MT-Invest plant, die Mikrobatterie-Abteilungen zu trennen und die Umstrukturierungslösungen aus dem europäischen Batterzeugungsprozess zu erhalten.

Die Campus Residence Ungargasse GmbH und die Campus Residence Grünangergasse GmbH haben jeweils beim Bezirksgericht in Wiener Neustadt eine Restrukturierung ohne Selbstverwaltung beantragt. Die Verbindlichkeiten beider Unternehmen übersteigen zusammen zehn Millionen Euro, was 13 bzw. 10 Gläubiger sowie fünf Mitarbeiter betrifft. Der Betrieb soll unter neuen Bedingungen fortgesetzt werden.

Das Grundstück in der Grünangergasse hat 62 Einheiten, mit Verbindlichkeiten von etwa 4,5 Millionen Euro. Die Insolvenz wurde auf steigende Energiekosten, Betriebskosten und Finanzierungskosten zurückgeführt, die nicht vollständig auf die Mieter übertragen werden konnten. Um die Belegung zu erhöhen, wurden kürzlich mehr kurzfristige Mieten angeboten, was zu einem Preisrückgang führte. Rechtsstreitigkeiten mit den Mietern sind im Gange. Die Vermietung an Studenten wird ausgesetzt, und zukünftige Operationen werden sich ausschließlich auf kurzfristige Mieten konzentrieren.

Diese Verschiebung zielt darauf ab, den Cashflow zu stabilisieren und gleichzeitig die durch erhöhte Ausgaben verursachte finanzielle Belastung zu beheben. Separat hat auch ein anderes Unternehmen, die Marinomed Biotech AG mit Sitz in Korneuburg, Insolvenz erklärt. Das am Prime Market der Wiener Börse notierte Unternehmen hat vor dem Bezirksgericht in Korneuburg eine Restrukturierung ohne Selbstverwaltung beantragt. Die Zahlungen wurden gestoppt, bestätigt von KSV1870. Dreißig Mitarbeiter sind betroffen, obwohl Löhne und Gehälter bis Juni 2026 gezahlt wurden. 2006 als Spin-off der Universität für Veterinärmedizin Wien gegründet, entwickelt Marinomed Behandlungen für virale Atemwegungen und Produkte in der Immunologie.

Das Unternehmen hat sich 2019 auf den Aktienmarkt begeben und bietet rezeptfreie Heilmittel gegen Erkältungen, Allergen-blockierende Nasensprays und Augentropfen an. Dies markiert seine zweite Insolvenz in kurzer Folge. Ein Restrukturierungsprozess wurde zuvor 2024 versucht, der aufgrund unerfüllter Auszahlungen widerrufen wurde, was den Plan unerfüllbar machte. 8 Millionen werden als unsicher angesehen. Rund 90 Gläubiger sind beteiligt. Das Unternehmen besitzt geistiges Eigentum in Form von Patenten und Marken sowie eine Geschäftsräumlichkeiten in Korneuburg. Zusätzliche Forderungen ergeben sich aus dem Verkauf des Carenanrage-Geschäfts, dessen wirtschaftliche Rentabilität für den Verlauf des Verfahrens entscheidend ist, so AKV.

Trotz der herausfordernden Situation sucht Marinomed eine Fortsetzung. Den Gläubigern wird eine Restrukturierungsplanquote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten. Alexander Greifeneder von KSV1870 stellt fest, dass dies zunächst das gesetzliche Minimum ist. Der Insolvenzverwalter muss beurteilen, ob die Fortsetzung des Betriebs wirtschaftlich rentabel ist und ob der Restrukturierungsplan erfüllt werden kann.

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4 Berichte

Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 70Objektivität 75gestern
Zweite Millionenpleite eines bekannten Biotech-Unternehmens

Das österreichische Biotechnologieunternehmen Marinomed Biotech AG hat erneut Insolvenz angemeldet, was seinen zweiten Konkurs innerhalb kurzer Zeit markiert. Das Unternehmen mit Sitz in Korneuburg war auf dem Wiener Prime Market notiert und hatte zuvor 2024 einen Restrukturierungsprozess durchlaufen, der aufgrund nicht erledigter Auszahlungen gescheitert war. Das Unternehmen schuldet jetzt etwa 27,9 Millionen Euro, wobei 21,8 Millionen Euro als ungesichert gelten. Rund 90 Gläubiger sind betroffen, darunter auch Mitarbeiter, deren Gehälter bis Juni 2026 gezahlt wurden. Marinomed schlägt einen 20-prozentigen Rückzahlungsplan für Gläubiger über zwei Jahre vor, obwohl dies von dem Insolvenzverwalter noch überprüft wird.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über das finanzielle Scheitern eines privaten Biotech-Unternehmens, ohne sich zu politischen Fragen, Richtlinien oder Zahlen zu äußern.

Warum Faktentreue (70): This article provides detailed information about Marinomed's financial state, including debt figures, the number of creditors, and the specifics of the restructuring plan. It matches the other sources but lacks some contextual background compared to the first article.

Warum Objektivität (75): The article maintains a neutral tone overall, though it includes specific details about the financial situation that might be seen as more informative than purely objective reporting.

oe24 logooe24UnabhängigMitteFaktentreue 50Objektivität 60vorgestern
Nach 100 Jahren: Schokohersteller ist insolvent

Der Artikel berichtet, dass ein Schokoladenhersteller, der seit 100 Jahren in Betrieb ist, bankrott ist. Die Überschrift hebt die historische Bedeutung der Langlebigkeit des Unternehmens vor seinem finanziellen Zusammenbruch hervor. Der Artikel behandelt wahrscheinlich die Gründe für die Insolvenz, wie z. B. Marktherausforderungen, wirtschaftlichen Druck oder betriebliche Schwierigkeiten. Er kann auch die Auswirkungen des Insolvenz auf Mitarbeiter, Lieferanten und die lokale Wirtschaft berühren. Es werden keine spezifischen Details über die Ursache der Insolvenz oder laufende Gerichtsverfahren bereitgestellt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über die Insolvenz eines langjährigen Schokoladenherstellers, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.

Warum Faktentreue (50): This article appears to be about a different event entirely – the insolvency of a chocolate manufacturer after 100 years. It does not relate to Marinomed or the other articles, making it inconsistent with the cross-source consensus.

Warum Objektivität (60): The article is presented in a straightforward manner, but since it covers a completely unrelated topic, it fails to maintain objectivity within the context of the shared event being discussed.

oe24 logooe24UnabhängigMitteFaktentreue 45Objektivität 65vor 3 Tagen
7 Millionen Euro Schulden: Lackier-Spezialist schlittert in die Pleite

Ein Spezialist für Autolackierung ist mit Schulden in Höhe von sieben Millionen Euro in Konkurs gegangen. Das Unternehmen, das für seine Expertise in der Automobilbeschichtung bekannt war, hatte finanzielle Schwierigkeiten, die letztendlich zu seiner Insolvenz führten. Diese Entwicklung hat erhebliche Auswirkungen auf Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, die jetzt mit Unsicherheiten in Bezug auf ausstehende Zahlungen und Verträge konfrontiert sind.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet über einen Unternehmensbankrott ohne offensichtliche politische Kommentare oder Vorurteile und konzentriert sich auf wirtschaftliche Auswirkungen und nicht auf politische Entscheidungen oder Ideologien.

Warum Faktentreue (45): This article states that a "Lackier-Spezialist" (painting specialist) has incurred 7 million euros in debt and is sliding into bankruptcy. Again, no primary source is available for verification, and the article lacks detailed information about the company, industry, or background. The discrepancy be

Warum Objektivität (65): The language is factual and objective, presenting the situation as a business challenge without apparent bias. The phrase "schlittert in die Pleite" (sliding into bankruptcy) is descriptive rather than judgmental, maintaining a neutral tone.

Kurier logoKurierParteinahMittevor 7 Std.
Varta vor dem Aus: Gläubiger wollen Konzern zerschlagen

Der österreichische Batteriehersteller Varta steht vor einer möglichen Auflösung, nachdem er die Unterstützung seiner Hauptfinanzierer verloren hat. Nur ein Jahr nach einer Umstrukturierungsvereinbarung droht das Unternehmen nun aufgrund schwerer finanzieller Schwierigkeiten aufgeteilt zu werden. Wichtige Gläubiger, darunter die Deutsche Bank und mehrere Investmentfirmen, haben die Trennung der Haushaltsbatterie-Abteilung vom Rest des Unternehmens gefordert. Laut einer unabhängigen Analyse von FTI Consulting fehlen Varta Zehntausende von Millionen Euro an Liquidität, die zur Deckung der Betriebskosten wie Lieferanten, Gehälter und Wartung von Maschinen benötigt werden. Darüber hinaus ist ein erhebliches Kapital erforderlich, um den Betrieb langfristig aufrechtzuerhalten. Michael Tojner, ein österreichischer Investor und Aktionär von Varta durch seine Firma MT-Invest, äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung, räumte aber die Herausforderungen ein, vor denen die europäische Batterieindustrie im Vergleich zu MT Asia steht. Er erklärte, dass MT-Invest plant, die Mikrobatterie-Abteilungen zu trennen und die Umstrukturierungslösungen aus dem europäischen Batterzeugungsprozess zu erhalten.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und zitiert sowohl die Forderungen der Gläubiger als auch die Antwort von Michael Tojner, wobei er die finanziellen Herausforderungen von Varta hervorhebt, ohne offen eine Seite zu begünstigen.

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