Am Samstag brach in Omis (Kroatien) ein großes Waldbrand aus, der einen Todesopfer und vier schwere Verletzte verursachte. Das Feuer zerstörte Häuser, Olivenhaine und Fahrzeuge, wobei über zehn Personen leichte Verletzungen erlitten. Die Feuerwehr hat die Situation unter Kontrolle gebracht und das Gebiet wurde für sicher erklärt. Nach Berichten wurden während des Vorfalls fast zweitausend Einwohner evakuiert, und viele kehrten nach der Eindämmung des Feuers in ihre Unterkünfte zurück. Einige Touristen benötigen jedoch immer noch Hilfe, einschließlich Transport, Informationen und Hilfe bei Dokumenten oder der Wiederverbindung mit Familienmitgliedern.
Die Auswirkungen des Feuers hinterließen bleibende psychische Auswirkungen auf die Beobachter. Tomislav Gojo, Leiter der Stadtorganisation des Roten Kreuzes in Split, stellte fest, dass Menschen, die ein solches Trauma erleben, oft Schwierigkeiten haben, rationale Entscheidungen zu treffen. Er beschrieb, wie Individuen instinktiv handelten, und die aufgenommenen Aufnahmen erscheinen erschreckend. Gojo betonte, dass das Rote Kreuz weiterhin Unterstützung durch seine Rettungsdienste anbietet, wobei Freiwillige und Bürger erheblich zur Hilfsarbeit beitragen. Viele Einheimische zeigten Mitgefühl und traten ein, um zu helfen, wenn sofortige Hilfe nicht bereitgestellt werden konnte.
Der Feuerwehrchef Dino Kozlevac der Feuerwehr des Landkreises Istrien warnte davor, dass Panik in solchen Situationen die größte Gefahr darstellt. Er betonte, dass Angst eine natürliche Reaktion ist, auch unter den Feuerwehrleuten, aber die Ruhe zu bewahren und Anweisungen zu befolgen ist entscheidend. Kozlevac riet den Menschen, sofort zu evakuieren, Fenster zu schließen, wenn möglich, persönliche Sachen und Dokumente mitzunehmen und an einen sicheren Ort zu gelangen. Er warnte davor, auf Straßen, die von Feuer betroffen sind, in Fahrzeugen zu bleiben, da sie den Zugang für Rettungsteams blockieren können. Fahrzeuge sollten nicht in grünen Bereichen gelassen werden, und Dokumente sollten zur schnellen Abholung zusammenbewahrt werden.
Die Evakuierungsmaßnahmen wurden weitgehend organisiert und fast zweitausend Menschen wurden sicher umgesiedelt. Kozlevac hob die Notwendigkeit strengerer Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung zukünftiger Waldbrände hervor. Er forderte eine gründliche Reinigung vernachlässigter Waldgebiete, unabhängig vom Eigentum, und wies auf die Gefahren hin, Strukturen in Kiefernwäldern zu bauen oder Bäume direkt neben Häusern zu pflanzen. Er erklärte, dass Bäume, die sich gegen Häuser lehnen, potenzielle Gefahren darstellen, da sich Brände von der Vegetation in Gebäude ausbreiten können. Er empfahl eine professionelle Planung für Pufferzonen um Häuser und Gemeinden, frei von dichter Vegetation.
Zudem schlug er vor, Mischkulturen anstelle von Kiefernwäldern zu pflanzen, zusätzliche Waldpfade zu bauen und stark in vorbeugende Maßnahmen zu investieren. Er schlug ferner vor, Vorschriften anzupassen, damit der Staat vernachlässigte private Parzellen reinigen und Grundbesitzer entsprechend belasten kann. "Niemand hat das Recht, andere durch seine Fahrlässigkeit zu gefährden", erklärte er. Die Ausbreitung von Waldbränden ist typischerweise mit unbereinigten Waldgebieten verbunden und betonte die Bedeutung des proaktiven Managements.
Die Luftwaffe unterstützt bei groß angelegten Einsätzen, doch werden viele Brände gelöscht, bevor sie von Bodenteams verschärft werden.
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