Nach Angaben des Deutschen Versicherungsverbands (GDV) verursachten Blitzschäden in Deutschland im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Schäden. Die Zahl der versicherten Schadensfälle sank um 40.000 auf insgesamt 180.000 Vorfälle, während der Gesamtschadensbetrag um 30 Millionen Euro auf 310 Millionen Euro zurückging. Einzelne Schäden waren jedoch teurer und kosteten die Versicherer rund 1.760 Euro pro Vorfall - ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend ist auf zunehmend fortschrittliche Bautechnologien und Baumaterialien zurückzuführen. Die Verringerung der Blitzschäden war auf weniger häufige Gewitter im Jahr 2025 zurückzuführen, wobei in Deutschland nur 99.930 Bodenblitze registriert wurden, fast die Hälfte der Zahl des Vorjahres. Blitzschäden treten nicht nur durch direkte Auswirkungen, sondern auch durch Überspannungen auf, die Geräte und elektrische Systeme beschädigen können. Im Gegensatz dazu gab es 2026 bereits über 101.000 Blitzschäden, was auf einen möglichen Anstieg der Schäden in diesem Jahr hindeutet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Sachverhalte über die Entwicklung der Blitzschäden in Deutschland unter Berufung auf amtliche Quellen wie GDV und Aldis/Blids.




