Ein Berliner Gerichtshof bereitet sich darauf vor, sein Urteil in einem Mordprozess gegen einen Palliativmediziner zu fällen, der beschuldigt wird, 15 schwer kranke Patienten durch tödliche Drogeninjektionen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert die höchste Strafe, einschließlich lebenslanger Haft und lebenslangem Verbot, Medizin zu praktizieren. Der Angeklagte, ein 41-jähriger Arzt, gestand 12 der 15 Tötungen während des Prozesses, der fast ein Jahr dauerte. Die Staatsanwaltschaft behauptet, die Todesfälle seien nicht unmittelbar bevorstehend, und einige Opfer hätten Pläne zum Leben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Tatsachen des Mordprozesses und die gesetzgeberische Debatte in ausgewogener Weise, ohne offen eine der Seiten zu begünstigen.





