Die National Asset Management Agency (NAMA), die 2009 während der irischen Finanzkrise gegründet wurde, wird nach 16 Jahren aufgelöst. Die NAMA kaufte 72,3 Milliarden Euro an Immobiliendarlehen von irischen Banken zu einem erheblichen Rabatt, was zu erheblichen Verlusten für die Banken führte. Die irische Regierung investierte 40 Milliarden Euro an Kapital, um diese Verluste zu decken, was die Gesamtkosten der Bankenrettung auf 64 Milliarden Euro machte. Trotzdem gab die NAMA dem Staat einen endgültigen Überschuss von 5,6 Milliarden Euro zurück, darunter 450 Millionen Euro an Körperschaftssteuern. Die Arbeit der Agentur führte zur Lieferung von über 44.500 neuen Häusern, von denen 14.660 direkt finanziert und gebaut wurden. Der ehemalige CEO der NAMA, Brendan McDonagh, wird in eine neue Rolle innerhalb der National Treasury Management Agency (MANT) übergehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine sachliche Darstellung der Tätigkeit und der Ergebnisse der NAMA dar, ohne offen eine politische Ideologie zu bevorzugen.






