Die Türkei setzt ihre Bemühungen zur Steigerung der inländischen Öl- und Gasproduktion fort, wobei der Minister für Energie und natürliche Ressourcen, Alparslan Bayraktar, Fortschritte im ersten Halbjahr angekündigt hat. 6 Milliarden Kubikmeter Erdgas während des Zeitraums. Diese Zahlen unterstreichen die laufenden Bemühungen, die Abhängigkeit von importierter Energie zu verringern und die nationale Selbstversorgung zu stärken. 8 Millionen Barrel Öl, während das Gabar-Feld in der Provinz Şırnak 60% der gesamten Ölproduktion ausmachte. 86 Millionen Barrel, was erheblich zur Energiesicherheit der Nation beiträgt. 608 Milliarden Kubikmeter.
Das Sakarya-Gasfeld, das sich entlang der türkischen Nordküste befindet, spielte eine entscheidende Rolle bei der Erdgasproduktion und machte 92% der Gesamtproduktion aus. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung der Schwarzmeerregion bei der Deckung der Inlandsnachfrage und der Unterstützung der Exportambitionen. Bayraktar betonte, dass das Ministerium mit voller Kapazität daran arbeitet, diese Ressourcen in die Wirtschaft zu bringen und sicherzustellen, dass sie einen bedeutenden Beitrag zum nationalen Energiemix leisten.
Das Ministerium bestätigte die laufenden Bohrungen in Somalia und sicherte Lizenzen für zwei Felder in Libyen, eines Offshore und eines Onshore. Im Irak hat die Türkei mit lokalen Unternehmen zusammengearbeitet, um fünf Felder in Kirkuk zu entwickeln, die schätzungsweise 3 Milliarden Barrel Öl enthalten. Diese internationalen Unternehmen entsprechen dem breiteren Ziel, die Türkei als Schlüsselspieler auf dem globalen Energiemarkt zu etablieren.
Ein Explorationsprogramm, das sich auf vier Felder mit einer Fläche von etwa 600 Quadratkilometern nördlich von Bismil konzentriert, könnte im Falle eines Erfolgs zwei- bis dreimal so viel Öl wie das derzeitige Gabar-Feld produzieren. Horizontale Bohrtechniken werden getestet, um Öl aus komplexen Felsformationen zu gewinnen. Wenn diese Versuche erfolgreich sind, könnten Hunderte von Bohrungen mit ausländischen Partnern entwickelt werden, wodurch das Energieportfolio der Türkei weiter diversifiziert wird.
Die Regierung plant auch eine langfristige Nachhaltigkeit, einschließlich einer Roadmap 2035, die ambitionierte Ziele für die Infrastruktur für erneuerbare Energien enthält. Die Türkei importiert rund zwei Drittel ihres Energieverbrauchs und stellt die Entwicklung der inländischen Ressourcen zu einer Priorität. Die Regierung richtet sich auch an die zukünftigen Energiebedarf, mit dem Ziel, die installierte Wind- und Solarkapazität innerhalb des nächsten Jahrzehnts von 45.000 Megawatt auf 120.000 Megawatt zu erhöhen. Dieser doppelte Ansatz, der die Produktion fossiler Brennstoffe steigert und gleichzeitig in erneuerbare Energien investiert, spiegelt eine ausgewogene Strategie wider, um die aktuellen Bedürfnisse zu decken und sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.
Da die Türkei ihre Position im globalen Energiebereich sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene stärkt, liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Erreichung einer größeren Unabhängigkeit und Stabilität der Energieversorgung.
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