Die US-Entscheidung, Russland wieder in die G-20-Treffen zuzulassen, während der Zugang von Journalisten eingeschränkt wird, hat bei europäischen Finanzführern Besorgnis ausgelöst. Während des zweitägigen Gipfels in Asheville, North Carolina, nahm der russische Finanzminister Anton Siluanov zum ersten Mal seit der russischen Invasion der Ukraine im Jahr 2022 persönlich teil, was zu Überraschung und Unzufriedenheit unter den Teilnehmern führte. Europäische Beamte, darunter der EU-Wirtschaftschef Valdis Dombrovskis und der polnische Finanzminister Andrzej Domanski, äußerten Unbehagen über die Präsenz Russlands und verwiesen auf Misstrauen und den andauernden Krieg in der Ukraine. Während Siluanov sich mit dem US-Finanzminister Scott Bessent traf, konzentrierten sich die Diskussionen auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit und Trumps Friedensplan, wobei Bessent darauf hinwies, dass bis zum Ende des Krieges keine wirtschaftlichen Zugeständnisse gemacht würden. Der deutsche Finanzminister Lars Klingbeil kritisierte den Schritt als ein "beunruhigendes" Signal für die US-europäische Zusammenarbeit.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Entscheidung der USA, Russland in die G-20 aufzunehmen, als umstritten und politisch belastet und betont die Sorgen und das Misstrauen der europäischen Beamten gegenüber Russland.




