Furcht vor Abschiebung: Russische Deserteure in Deutschland
Nikita Swesdow, ein russischer Wehrpflichtiger, der im April 2024 18 Jahre alt wurde, wurde kurz nach seinem Abschluss der Berufsschule in Krasnojarsk in das Militär eingezogen, wo er glaubt, dass er seine Wehrpflicht absichtlich nicht sicherstellen konnte. Er wurde in die Militäreinheit 25573 in Ussurjysk geschickt, die online als eine der berüchtigtsten und kriminellsten Einheiten Russlands aufgrund hoher Soldatentodeszahlen und Berichten über Missbrauch, Erpressung und Schläge beschrieben wird. Während der Ausbildung wurden Wehrpflichtige unter Druck gesetzt, langfristige Verträge mit der Armee zu unterzeichnen, und diejenigen, die sich weigerten, wurden mit Drohungen und Strafen konfrontiert. Swesdowes versuchte Selbstmord, wurde aber von Offizieren aufgehalten. Nach der Unterzeichnung eines Vertrags erfuhr er, dass er in besetzte Gebiete der Ukraine mit extrem hohen Verletzungsraten eingesetzt werden würde, was ihn zur Flucht veranlassteht.
Nikita Swesdow, ein 19-jähriger russischer Staatsbürger, der nach seiner Wehrpflicht aus seinem Land geflohen ist, wurde in Deutschland Asyl verweigert und wurde kürzlich nach der Dublin-Verordnung nach Kroatien repatriiert. Der Fall unterstreicht die prekäre Situation russischer Deserteure, die in Europa Zuflucht suchen. Laut Berichten begann Swesdows Reise Anfang 2022, kurz nachdem Russland seine Invasion in die Ukraine gestartet hatte. Zu dieser Zeit war er erst 15 Jahre alt und besuchte eine Berufsschule in Krasnojarsk. Er behauptet, dass er von seiner Institution absichtlich versagt wurde, was angeblich seinen akademischen Fortschritt behindert hat, um seine Rekrutierung in die Streitkräfte zu erleichtern.
Laut Medienberichten ist diese Praxis in den letzten Jahren immer häufiger geworden, da Studenten und Akademiker in ihren Studien angeblich behindert wurden, um sie für die Wehrpflicht zur Verfügung zu stellen. Im Mai 2024 erhielt Swesdow seine Einberufung direkt zu Hause. Er wurde in die Militäreinheit Nummer 25573 in der Nähe von Usssuriysk geschickt, eine Einheit, die in Online-Foren als eine der berüchtigtsten und kriminellsten in Russland aufgrund häufiger Verluste unter Soldaten beschrieben wurde. Dort wurden er und andere Wehrpflichtige von Offizieren unter Druck gesetzt, langfristige Verträge zu unterzeichnen.
Trotzdem wurde er gezwungen, an anstrengenden Trainingsübungen teilzunehmen, darunter 200 Liegestütze, während er eine Gasmaske trug, und 50 Runden in einer Körperpanzerung mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm zu laufen. Einige Soldaten wurden während dieser Übungen in die Beine geschossen. Swesdow erzählte, dass er sogar Selbstmordversuche unternommen hatte, aber von einigen Offizieren verhindert wurde. Ein Offizier drohte später mit rechtlichen Schritten, um ihn zu zwingen, einen Vertrag zu unterzeichnen.
Mehrere Mütter von Soldaten haben dem unabhängigen russischen Internetportal ASTRA erzählt, dass ihre Söhne in die Irre geführt, belästigt und unter Druck gesetzt wurden, Verträge zu unterschreiben, was sie dazu brachte, im Krieg gegen die Ukraine zu kämpfen.
Ein ehemaliger Inhaftierter wurde beauftragt, ihn zu überwachen, und verlangte, dass er sich alle paar Stunden über WhatsApp einchecke. Sein Vorgesetzter setzte die Regeln jedoch nicht strikt durch. Swesdow verwarf seine Uniform, packte seine Sachen und floh nach Armenien. Sechs Monate später wurde er als vermisst erklärt und auf eine Fahndungsliste gesetzt. Er zog schließlich nach Bosnien und Herzegowina und dann nach Kroatien, wo er politisches Asyl beantragte. Ohne auf eine Entscheidung zu warten, reiste er im Dezember 2025 nach Deutschland und reichte einen weiteren Asylantrag ein. Deutschland lehnte seinen Antrag ab und wies ihn gemäß der Dublin-Verordnung nach Kroatien zurück, da Kroatien das erste EU-Land war, in das er eintrat.
Nach der Dublin-Verordnung sollten die deutschen Behörden ihn innerhalb von sechs Monaten nach Kroatien übergeben. Diese Frist endete im Juli. Wenn die Frist verstrichen ist, wird die Verantwortung für seinen Fall an Deutschland zurückkehren. Menschenrechtsaktivisten sagen, dass russische Deserteure in Deutschland praktisch keine Chance haben, Asyl zu erhalten. Der Fall von Nikita Swesdow unterstreicht die Herausforderungen, denen sich Personen gegenübersehen, die aus Konfliktgebieten fliehen, insbesondere wenn sie in Ländern mit strenger Einwanderungspolitik Zuflucht suchen.
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Nikita Swesdow, ein russischer Wehrpflichtiger, der im April 2024 18 Jahre alt wurde, wurde kurz nach seinem Abschluss der Berufsschule in Krasnojarsk in das Militär eingezogen, wo er glaubt, dass er seine Wehrpflicht absichtlich nicht sicherstellen konnte. Er wurde in die Militäreinheit 25573 in Ussurjysk geschickt, die online als eine der berüchtigtsten und kriminellsten Einheiten Russlands aufgrund hoher Soldatentodeszahlen und Berichten über Missbrauch, Erpressung und Schläge beschrieben wird. Während der Ausbildung wurden Wehrpflichtige unter Druck gesetzt, langfristige Verträge mit der Armee zu unterzeichnen, und diejenigen, die sich weigerten, wurden mit Drohungen und Strafen konfrontiert. Swesdowes versuchte Selbstmord, wurde aber von Offizieren aufgehalten. Nach der Unterzeichnung eines Vertrags erfuhr er, dass er in besetzte Gebiete der Ukraine mit extrem hohen Verletzungsraten eingesetzt werden würde, was ihn zur Flucht veranlassteht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel werden systematische Probleme im russischen Militär hervorgehoben, darunter die Zwangsrekrutierung, der Zwang zum langfristigen Dienst, der Missbrauch und das psychische Trauma, das die Wehrpflichtigen erfahren.
Warum Faktentreue (85): The article provides specific details about Nikita Swesdow’s age at the start of the war, his conscription date, and the unit he was assigned to. These details are plausible and align with general knowledge of Russia’s military mobilization efforts. However, some claims—such as the unit being 'berüc
Warum Objektivität (80): The article presents Swesdow’s account without overt bias but uses emotionally charged terms like 'berüchtigtste' and 'kriminellste' to describe the unit, which may influence reader perception. It also includes direct quotes from Swesdow, maintaining neutrality overall but leaning slightly toward em
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